Montag, 24. November 2008

you on


Ein Film kann mehr als verbinden.


Er kann verbünden.



Dienstag, 18. November 2008

Montag, 17.11.2008

Es wird kalt auf den Straßen. Zwischen den Häuserschluchten und den brachliegenden, trockenen Flächen, auf denen Hundebesitzer Bälle schmeißen und mittags um 12 das erste Bier aufmachen. Ja, es wird wirklich kalt auf den Straßen. Im Grunde hätte ich den heutigen Post auch so nennen können, aber es erinnert mich zu stark an einen Vers der Berliner Untergrund Szene. Fakt ist aber, dass die Discolichter sich langsam ausschalten und die Blätter ihre letzten Tänze tanzen. Und jedes Jahr frage ich mich aufs Neue wo diese ganzen abgefallenen Blätter überhaupt hinwehen? Gibt es irgendwo ein Versteck, wo die sich alle sammeln und wiedertreffen? Und wenn ja, was machen die dann da? Als ich heute Nacht meinen Weg nach Hause suchte, musste ich stehen bleiben und in meine Handtasche greifen. Weder wollte ich mein Handy herausholen, noch mir eine Zigarette anzünden. Nein, ich brauchte tatsächlich ein Taschentuch. In den vergangenen Tagen musste ich nur auf ein Taschentuch zurückgreifen, sobald ich ein warmes Gebäude betrat. Und jetzt ist es schon soweit, dass ich mitten auf der Straße -auf der kalten Straße- meine Nase putzen muss. Ich bin nicht erkältet. Der Grund ist so plausibel wie beängstigend. Es wird Winter. Und kalt auf den Straßen.
Als ich schließlich irgendwann später auf meiner Couch saß und noch eine Dvd gucken wollte, musste ich zuerst den Fernseher einschalten um in das Dvd Menü zu gelangen. Comedy Central war eingestellt und es lief grad einer der unzähligen Werbeblöcke. "Scanne deine Freunde mit dem Nacktscanner. Schicke eine Sms an die 1234 für nur 29,99 €". Die darauffolgende Reklame kannte ich nicht und doch vermittelte sie mir subtil ein Gefühl des Vertrauten, ähnlich wie Gerüche von frischgebackenem Kuchen in meiner Kindheit. Es war die erste Coca Cola Weihnachtswerbung des Jahres! Natürlich der Zeit angepasst mit viel graphischen Spielerein, doch am Ende sah man den guten alten Coca Cola Truck und wie er über schneebedeckte Straßen in irgendeinem Nirwana fährt. Kalte, schneebedeckte Straßen.
Ganz wehmütig griff ich erneut zu einem Taschentuch und freute mich, dass ich vor kurzem Kleenex mit Kamillengeruch kaufte.

Freitag, 14. November 2008

who's the fuckin nerd?


Ja, an sich war das auch wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Mit Feen aus fernen Zauberwäldern, Rittern, die Kaffee trinken und Streuselschnecken von Kamps essen. Mit Ungeheuern, die grüne Farbe im Gesicht haben und bei denen man es umgeht, mit ihnen allein im Fahrstuhl zu stehen. Prinzessinnen, die Lucky Strikes rauchen und einen in der Umkleide mit ihrem Haarspray fast ersticken lassen.
Ein Hoch auf das Marketing Team des mitternächtlichen World of Warcraft Verkaufs.

drums please

Was ist wenn der Vorhang fällt
Die letzte Sequenz ist gespielt
Doch was hast du dabei gefühlt?
Lässt es dich kalt
Wirst du so nicht alt
Kann das nicht dein Morgen sein
Wirst du aufstehen mit dem richtigen Bein
Bist du noch fähig für die korrekten Worte
Bist du noch Feuer und Flamme für andere Orte
Gehörst du auf meine Seite?
Oder bist du einer von dieser Sorte
Verstehst du die Sätze, die ich hier horte
Schweifst du in die Ferne
In namenloser Weite
Bist du heiter
Bist du froh
Betrachtest du das Problem nicht ganz genau auch so
Die Klänge dringen dann ins Ohr
Und vergessen ist das zehnstündige Davor

need to find peace anywhere in me

Meine Augen fallen langsam zu
Das letzte Bild bist du
Das Wir
Das Ich
Was wir tun könnten
Was wir machen sollten
Belastet unheimlich
Ich verstecke mich
Ich reagiere nicht
Weshalb auch noch?
Ich grabe mein Loch
Nein ich schaufel mein Grab
Ich ernte die Saat
Die so lang auf sich gewartet hat
Ich bekritzel ein Blatt
Das am Meisten für mich übrig hat
Hier in dieser kleinen Parallelwelt
In der alles, was ich zeigen soll, zerfällt
In der die Eingebung fehlt
Dass alle irgendwie gut beseelt
Ich muss hier raus
Ich muss hier weg
Gebt mir halt ein neues Versteck
Der Ort, an dem ich meine Pläne ausheck
Jeden Tag dieselbe Prozedur
Jede Stunde ein wehmütiger Blick zur tickenden Uhr
Interessiert jemanden die innere Mitte?
Ich flehe
Weil ich nicht verstehe
Weil ich euch nicht sehe
Lasst mich in Ruhe
Bitte.

Mittwoch, 12.11.2008

Die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer nach meiner morgendlichen Dusche ist so hoch, dass ich den Spiegel abwischen muss, um mich beim Zähneputzen beobachten zu können. Silke Super spricht im Radio ein paar interessante Worte, die Sekunden später in Vergessenheit geraten und ähnlich verglühen wie meine Ziele für jeden neuen Tag. Geräusche, die gewiss nicht in dieses Szenario gehören, erreichen meinen Gehörgang. Es klopft, es wummert, es hämmert.
Es ist nicht Schranz.
Schmeißt sich jemand gegen die Wohnungstür?
Nein es kommt aus der Stube.
Da mich nach gestern Morgen ohnehin nichts mehr aus der Bahn werfen kann, entschließe ich mich, erst noch meine Zahnpasta auszuspucken und das Waschbecken sauber zu machen ehe ich die Seltsamheit des Moments ergründen werde.
Ich entriegel die Badtür und trete in das Wohnzimmer.
Ein Freund meines Mitbewohners sitzt mit einem Hammer auf unserer 50liter Tonne, die dafür dient, sie mit Bierdeckeln vollzubekommen.
"Guten Morgen, Nelsen hat gesagt, ich kann die Woche irgendwann vorbeikommen um die Tonne zu reparieren."
Was auch immer mit der Tonne gewesen sein möge, ich erkenne immer noch keinen Unterschied.
Müde drehe ich mich um und schlurfe wieder zu meiner Haarbürste. Die Luftfeuchtigkeit im Bad ist jetzt auch nicht mehr so hoch, dass ich den Spiegel erneut abwischen müsste, denn ich hatte zwischenzeitlich ja die Tür geöffnet und somit einen Luftzug veranlasst.
Schade. Und ich dachte schon, das Hämmern und Meißeln wäre von dem Unbekannten, der gestern bei uns eingebrochen ist.
Jetzt werde ich ihn wohl nie zu Gesicht bekommen.

Dienstag, 11.11.2008

Mein Handy fängt schmerzend an, ein Lied abzuspielen. Es ist der Weckmodus, der mir den Schlaf jetzt raubt. Es ist der Träger von gestern Nacht, der mich jetzt unausgeschlafen macht. Die Routine ruft und weil ich ungern zwei Mal ermahnt werde, springe ich auf und ziehe meinen Bademantel über. Als ich meine Tür öffne, schlagen die beiden offenen Fenster in meinem Zimmer knallend zu. Ein frischer Windzug erreicht meine Füße. Es zieht in der Wohnung. Nach mehrmaligen erfolglosem Betrachten aller Zimmer nach anderen offenen Fenstern und der Frage, woher die ungleichmäßige Luftzirkulation herrührt, stehe ich gedankenverloren im Flur. Mit meinem Frotteebademantel in äußerst geringem Maße bekleidet muss ich sehen, dass die Wohnungstür sperrangelweit offen steht. Ich schließe sie.
Und denke einen Atemzug später an den Lieblingsfilm aus meiner Kindheit.
Kevin allein zu Haus.
Aufgescheucht renne ich durch alle Räume (eine 69 Quadratmeter Wohnung), schaue hinter jede Tür, unter jedes Bett, hinter die Couch, auf den Balkon.
Der schwarze Mann ist nicht da.
Ich mache die Kaffeemaschine an und überlege, welche Socken ich heute anziehen werde.

Dienstag, 28. Oktober 2008

you didn't write that song

Ich verachte meine Rastlosigkeit
Die mich in Unüberlegtheit treibt
Ein Vorsatz
Der beim nüchternenVorhaben bleibt
Ein Text
Der sich nicht mehr von alleine schreibt
Die Gewohnheit ist zu sehr einverleibt
Denn sobald die Nacht anbricht
Ist das Dunkel mein Licht
Woran es liegt
Dass mir das Leben nicht genügend gibt
Um auszufüllen
Was Oberflächlichkeiten verhüllen
So kehre ich mit dir in mich
Kaputt am nächsten Tag sicherlich
Aber ist das heute wichtig?
Und wer sagt schon richtig
Oder nicht
Drei Stunden filmen verhelfen zum übernächsten Gedicht
Solang alles gut geht
Geht alles gut
Zurückgeschraubt wird die unberechenbare Wut
Und wenn es keinem Anderen weh tut
Ist das der Weg, den ich geh'
Auf dem ich immer etwas abseits steh'
Aber nie vergesse mich umzudrehen
Um immer mit dir mitzugehen.

Sonntag, 26. Oktober 2008

24 Sieben

Die Wörter sind verfasst
Die Sätze sind geschrieben
Egal was du auch machst
Ich werd dich immer lieben.

34:17:02

Auf einer Parkbank in der Nacht
Und fünf Wochen darüber nachgedacht
Du hast mich an meine Grenzen gebracht
Ich habe dich nur einmal angelacht
Und damit mehr als 1000 Worte gesagt

long way to go

Ich habe zu wenig gesprochen
Du hast meine Unsicherheit gerochen
Der Morgen ist angebrochen
Der Weg nach vorn
Ich habe alles verloren
Denn deine Augen sagen
Was deine Worte nicht wagen
Dunkle Schatten
Und was wir hinter uns hatten
Was vor uns liegt
Wenn einer dem Anderen vergibt

speaking for trees

Gepackte Taschen im ganzen Zimmer
Weg jetzt hier
Für immer
Wie geschieht mir
Kurz bevor der Bulli losfährt
Ein schneller Gedanke ans Verkehrt
Der Schlüssel ist weggeworfen
Die Augen abgewendet
Zuviele Gedanken an ihn verschwendet
Die Hand
Die in seiner wirklichen Halt erst fand
Das Herz
Kennt nur seinen Schmerz
Seine Sätze
Erinnerungsschätze
Seine Liebe
Egomane Triebe
Die Dummheit
Die Stimme, die leise nach ihm schreit
Die Nacht
Um den Schlaf gebracht
Jetzt ist die Tür versperrt
Ich sage nicht, dass es meinen Kummer nicht nährt
Aber wer schon nimmt mir die Entscheidung ab
Mach ich schlapp
Oder immer weiter
Bis ich irgendwann nicht mehr scheiter
Ich denke die ganze Zeit an dich
Trotzdem oder deswegen
Verdrücke ich mich
Räume das Feld
Du bist der Held
Und das Mädchen, das über ihre eigenen Füße fällt

Dienstag, 7. Oktober 2008

head high

Kaufst du dir ein Hemd mit Brusttasche und Kragen?
Mein Herz kannst du dann endgültig haben
Und es halt immer bei dir tragen.

lose like that

Am gleichen Punkt wie vor 744 Stunden
Nur du kreist in meinem Kopf die Runden
Was habe ich mich geschunden
Die letzten Wochen
Die Grenzen durchbrochen
Einen Monat lang nicht gesprochen
Wie ein Jahr lang ohne essen
Ewig rumgesessen
Gegen die Wand gestarrt
Nicht auf die Gefühle beharrt
Von Anfang an mit Zweifeln gepaart
Meinen Worten fehlt die Liebe
Geraubt wie Diebe
Und wenn ich länger liegen bliebe?
Alles macht so wenig Sinn
Weil ich am Ende des Tages so ohne dich bin
Meinen Handlungen fehlt die Konzentration
Wen kümmert das schon
Weil ich jetzt woanders wohn`?
So weit hin zu dir
Besser bei mir
Einem Blatt Papier
Versuch Nummer hundert und vier
Nicht von dir zu schreiben
Einfach bei dir zu bleiben

sitting by the phone no more

Mein Zimmer ist so kahl wie der Rest meiner Welt
Ein paar rumliegende Fotos erinnern noch an das, was eigentlich zählt
Doch hinter mir sind die Türen zu
Und das vor mir ohne ein Du
Ich schließe meine schweren Augen
Harre aus in dem Glauben
Nur wir zwei
Nachts um drei
Wenn ich meinen Schlüssel abgebe, ist alles vorbei
Sei
War
Ist
Und wird
Wie ein Junge in mein Leben stürmt
Ich stehe jetzt langsam auf
Bewege mich
Drehe den Türknauf
Und sehe nur dich
Deine Silhouette
Wenn ich doch nur hätte
Wie ein Schere, die Papier zerschneidet
Wie jeder im Stillen für sich leidet
Zwar kenne ich den Weg nicht
Aber ich warte dann da auf dich
Sicherlich
Denn für mich
Gibt es nur dich

Dienstag, 9. September 2008

out of reach

Ich würde so gerne etwas schreiben
Das nichts mit dir zu tun hat
Etwas, mit dem deine Narben nicht so erkennbar bleiben
Also nehme ich mir ein neues Blatt
Ein nächstes Stück Papier
Ein übernächstes Stück von mir
Meine Gedanken frieren ein
Denn
Was kann ich schon groß ohne dich sein?
Nichts macht Sinn
Oder ist das nur, weil ich grad so verloren bin?
Meine Ohren sind nicht mehr offen
Sonntag Nacht hat mich einfach viel zu tief getroffen
Verlerntes Hoffen
Warum haben wir uns nur getroffen?
Wo ich bin
Ist egal
Wo führt das hin
Zu fatal
Und weil es so gar nicht von Nutzen ist
Setze ich mir jetzt selber eine Frist
Mache hier ein Ende
Kein Stift berührt mehr diese Hände

Montag, 8. September 2008

on the playground I would choose you

Und jetzt ist kein Weg mehr zurück
Ein Moment, in dem ich mein Herz nochmal gegen deines drück
Das letzte Mal streichst du mir über mein Haar
Wir waren da
Mehr als 1000 Prozent
Und das ist doch die Hauptsache
Oder?
Auch wenn jeder heute woanders pennt
Wenn überhaupt
Wenn uns Kummer nicht den Schlaf auch raubt
So wie eigentlich immer, wenn wir nicht zusammen sind
Nichts ist hier, was ich bei dir find‘
Nichts ist da, was ich dir geben kann
Niemand kam so gefährlich nah heran
Ich will nicht ohne dich
Du willst nicht ohne mich
Dennoch geht es anders scheinbar nicht
Mein Zimmer ist stockduster trotz Licht
Verletzt
Zu oft zurückgesetzt
Keine Grenzen gesetzt
Der Liebe hinterher gehetzt
Ich falle
Ich liebe
Dich
Auf dein T-Shirt geweint
Alles davor nicht wirklich so gemeint
Aber nicht umgekehrt gemacht
Meine Sätze sind durchgestrichen
Die Sonne ist der Nacht gewichen
Meine Hände zittern
Unsere Herzen splittern
Eine letzte Berührung vor deinem Haus
Und dann in die nackte Wahrheit hinaus
Kein Halten mehr hinter dieser Hecke
Warum ich innerlich verrecke
Wie es dir grad wohl geht
Diese Frage kommt eindeutig zu spät
Du hast so gut gerochen
Haben wir tatsächlich die richtigen Worte ausgesprochen?
Für eine Chance das Genick gebrochen
Wenn ich in ein paar Stunden aufstehe
Sind es vielleicht winzige Aspekte, die ich dann anders sehe
Auf jeden Fall muss ich mein Gesicht verstecken
Bevor ich aus dem Haus gehe
Bevor ich an deiner Tür vorbeigehe
Was soll ich noch sagen zum Schluss?
Ein jeder muss tun, was er machen muss
Tränenfluss
Und wenn es irgendwann funktionieren sollte
So wie es jeder von uns im Grunde immer wollte
Dann freue ich mich schon heute auf diesen Tag
Weil ich mein Leben mit dir so mag
Ich übe mich im Warten
Eine Zigarette bis zu deinem Garten
Nur 500 Meter
Doch die hebe ich mir auf für später

Dienstag, 2. September 2008

little by little

Und warum war ich jetzt eigentlich nochmal hier?
Gibst du mir bitte noch ein Bier?
So fällt es mir leichter keine Antworten zu geben
Zu Themen, die meinen Lebensmut nehmen
Du hast mein Herz zerrissen
Es tut mir Leid
Solltest du am Ende unbedingt noch wissen
Aber wir haben uns selbst auseinander gerissen
Und wenn du eines Tages anders darüber denkst
Dann gib mir einfach Bescheid
Es wäre schön, wenn du uns noch ein oder zwei Tage schenkst
Oder die nahe Zukunft
Wo bleibt die Vernunft?
Ich mache mich dann auf den Weg
Ein sinnbildlicher Abschiedsbrief, den ich auf deinen Tisch noch leg
Und das erste Mal versuchst du nicht mich abzuhalten
Bestimmt ist es besser, nicht festzuhalten
Ich gehe jetzt in die Nacht
Mit einem entsetzlichen Verdacht
Nie mehr diese Tür hier schließen
Willst du mich nicht lieber gleich erschießen?
Zu wenig Zeit
Alles viel zu weit
Es kann nicht funktionieren?
Probieren geht doch aber über studieren
Keine angebrachten Floskeln fallen mir noch ein
Wenn du es sagst, dann soll es so sein
Immer wieder würde ich zurück gehen
Spreche ich
Und fühle dich schon ganz woanders stehen
Kannst du die Verzweiflung auch so deutlich sehen?
Ich weiß, irgendwo war der Beginn
Deshalb hat ein Ende heute keinen Sinn
Weil ich ohne dich so unvollkommen bin

~~~~~~ ~~~~~~

Du bist die Antwort auf meine Fragen
An dunklen mehr als an hellen Tagen
Ich liebe dich
Ich liebe dich von ganzem Herzen
So sehr, dass meine Lungenflügel fast schmerzen

this far away

Wenn alles nur schön ist im Schlaf
Bin ich dann die, die unsere Beziehung am Leben erhalten darf?
Aus dem Hinterhalt treffen die Schüsse viel zu scharf
Du bist es, den ich sah in meinem Traum
Doch bei Tageslicht erkenne ich dich leider kaum
Der Punkt an dem die Krokodilstränen rollen
Hätten wir denn einfach so weitermachen sollen?
Die Liebe ist scheinbar nicht so stark wie der Stolz
Unsere Initialen waren doch eingeritzt in Holz
Ich sehe dich noch vor mir sitzen
Tiefe Wunden in meine Lebenslinie ritzen
Keine Sonne, die scheint
Ein Himmel, der mit uns weint
Die Dinge an denen du dich störst
Fallen schwer beim Namen zu nennen
Wie ich wünschte, dass du meine Lieder hörst
Aber lautlos siehst du mich davon rennen
Es ist nicht so, dass es mir nicht weh tut
Likör ist dicker als Blut
Bei allem was ich mache, habe ich dich dabei
Alles, was ich erblicke, sehe ich für zwei
Und dann bleibe ich einfach stehen
Die Welt hört auf, sich um mich zu drehen
Mit jeder Stunde ein Stück, das wir weiter auseinander gehen
Es ist so verdammt schön dich zu sehen
Es ist wohl zu schwer mich zu verstehen
Und immer wenn ich denke, ich hätte es geschafft
Ist es die Sehnsucht, die mich dahin rafft
Ich habe keine Gründe
Ich bin die Sünde
Der See, in dem meine Gefühle münden
In der Nacht
Und am Tag
Knalle ich mich auch so sehr zu
Alles was ich noch spüre, bist nur du
Unsere Besonderheit spielend leicht zerbrochen
Küsse sind nicht Leidenschaft
Und ein Wort, das Leiden schafft
Beziehungen sind nicht das Größte
Der Anspruch ist das Höchste
Wenn du stark genug bist
Mich immer noch vermisst
Dann bitte komm zurück zu mir
Ich sitze noch da, wo ich allmählich erfrier‘
Genau hier.