Ein Junge in der Menschenmenge
Ein Mädchen im Gedränge
Die Blicke kreuzen sich
Kriegen sie sich?
Eine unschuldige Berührung
Wird zur vernunftsunbestimmten Verführung
Das Bier fließt
Währenddessen der Barmann den nächsten Schnaps eingießt
Die Musik wird immer lauter
Und sie spürt von dort drüben
Schaut er
Schaut hierher
Nun schlägt das Herz so sehr
Die Zeit bleibt stehen
Hand in Hand werden sie auf die Tanzfläche gehen
Our time is now
Und sie denkt einfach nur wow
Es war noch nie so groß
In ihr war selten soviel los
Lässt sich fallen
Die Faszination der Nacht an sich krallen
Das Schweigen ist gebrochen
Die Zukunft ist gesprochen
Wie die Sehnsucht nach einem warmen Bett
Macht er die Leere einfach wett
Mittwoch, 10. Dezember 2008
if you want to stay
Die blaue Hose zu meinem weißen T-Shirt
Ich frage mich, wie oft mir am Tag wirklich jemand zuhört
Wo doch Interessenlosigkeit so oft stört
Im Hier, im Jetzt
Was ich will
Ist zuletzt
Ich halte still
Ich halte inne
Während ich im Gedankenfluß verrinne
Was nenne ich dein
Was wird morgen schon sein?
Ich schließe meine müden Lieder
Und finde mich an anderen Plätzen wieder
Das letzte Glas ist ausgetrunken
Dabei habe ich doch gestern schon so nach Hochprozentigem gestunken
Meine Ansprüche sind wohl einfach gesunken
Wenn Mehrheiten sich in Begebenheiten tunken
Ich habe keine Zeit dafür
Frohen Mutes öffne ich die nächste Tür
Und muss mit Erschrecken sehen
Ich kann nicht weiter gehen
Zuviel hängt daran
Ich bin noch nicht nah genug dran
Ungeduldig schreie ich
Wann!
Hörst du mich?
Ergötzt du dich?
Der Alltag ist so widerlich
Ausbrechen
Und frei_sprechen
Mit Allem brechen
Sich an der Routine rächen
Tränen versinken im See
Ein nächster Morgen, an dem ich in mein Leben so geh'
Ewig wird das nicht bestehen
Irgendwann werde ich euch den Rücken kehren
Mich abwenden und gehen
Um mich endlich nach mehr zu verzehren.
Ich frage mich, wie oft mir am Tag wirklich jemand zuhört
Wo doch Interessenlosigkeit so oft stört
Im Hier, im Jetzt
Was ich will
Ist zuletzt
Ich halte still
Ich halte inne
Während ich im Gedankenfluß verrinne
Was nenne ich dein
Was wird morgen schon sein?
Ich schließe meine müden Lieder
Und finde mich an anderen Plätzen wieder
Das letzte Glas ist ausgetrunken
Dabei habe ich doch gestern schon so nach Hochprozentigem gestunken
Meine Ansprüche sind wohl einfach gesunken
Wenn Mehrheiten sich in Begebenheiten tunken
Ich habe keine Zeit dafür
Frohen Mutes öffne ich die nächste Tür
Und muss mit Erschrecken sehen
Ich kann nicht weiter gehen
Zuviel hängt daran
Ich bin noch nicht nah genug dran
Ungeduldig schreie ich
Wann!
Hörst du mich?
Ergötzt du dich?
Der Alltag ist so widerlich
Ausbrechen
Und frei_sprechen
Mit Allem brechen
Sich an der Routine rächen
Tränen versinken im See
Ein nächster Morgen, an dem ich in mein Leben so geh'
Ewig wird das nicht bestehen
Irgendwann werde ich euch den Rücken kehren
Mich abwenden und gehen
Um mich endlich nach mehr zu verzehren.
Dienstag, 2. Dezember 2008
tech this out
Ich weiß nicht ob ich das Richtige mache
Oder über das Falsche zu oft lache
Ich brauche Kontraste um zu sehen
Ich brauche Worte um zu verstehen
Was die Menschen denken
Wenn sie mir keine Beachtung schenken
Ich brauche Input um zu lenken
Ich brauche Output um zu senken
Was längst da ist
Jetzt, wo du so deutlich bist
Unzufriedene Leute
Bitte nicht heute
Ich brauche Ruhe um runter-zu-spülen
Ich brauche Krach um die Stille nicht zu fühlen
Und ihr steht alle daneben
Drum herum
So wenige von euch summa summarum
Die ich ernsthaft brauche um zu leben
Viel zu selten kann jemand geben
Sag mir
Worin besteht dann eigentlich mein Streben?
Aufzustehen
Loszugehen
Alles aus Versehen?
Ich brauche Regungslosigkeit um mich zu bewegen
Ich brauche Klarheit um mich hinzulegen
Ich brauche Straßen um zu laufen
Ich brauche Weitsichtigkeit zu kaufen
Brauche Stimmen, die erreichen
Brauche Substanzen, die Wartezeit verstreichen
Brauche Klänge, die mich in ihren Bann ziehen
Inspirationen, die vor mir niederknien
Brauche den Himmel um zu wissen
Brauche Erfüllung um nicht zu missen
Eines Tages
Werden wir die Flagge hissen
Oder über das Falsche zu oft lache
Ich brauche Kontraste um zu sehen
Ich brauche Worte um zu verstehen
Was die Menschen denken
Wenn sie mir keine Beachtung schenken
Ich brauche Input um zu lenken
Ich brauche Output um zu senken
Was längst da ist
Jetzt, wo du so deutlich bist
Unzufriedene Leute
Bitte nicht heute
Ich brauche Ruhe um runter-zu-spülen
Ich brauche Krach um die Stille nicht zu fühlen
Und ihr steht alle daneben
Drum herum
So wenige von euch summa summarum
Die ich ernsthaft brauche um zu leben
Viel zu selten kann jemand geben
Sag mir
Worin besteht dann eigentlich mein Streben?
Aufzustehen
Loszugehen
Alles aus Versehen?
Ich brauche Regungslosigkeit um mich zu bewegen
Ich brauche Klarheit um mich hinzulegen
Ich brauche Straßen um zu laufen
Ich brauche Weitsichtigkeit zu kaufen
Brauche Stimmen, die erreichen
Brauche Substanzen, die Wartezeit verstreichen
Brauche Klänge, die mich in ihren Bann ziehen
Inspirationen, die vor mir niederknien
Brauche den Himmel um zu wissen
Brauche Erfüllung um nicht zu missen
Eines Tages
Werden wir die Flagge hissen
Die 25. Zigarette zwischen den Zähnen
Ich werde erst im Morgengrauen gehen
Die Stimmung ist einfach zu grandios
Leinen los
Kopfschmerzen
Zerrissene Herzen
Menschengedränge
Jedoch keine geistige Enge
Dieser Stift schreibt wirklich gut
Und wie weh mir nachher alles tut
Einfach nicht an später denken
Den Gang noch mal zu dem Typen in der Ecke da lenken
Ich werde erst im Morgengrauen gehen
Die Stimmung ist einfach zu grandios
Leinen los
Kopfschmerzen
Zerrissene Herzen
Menschengedränge
Jedoch keine geistige Enge
Dieser Stift schreibt wirklich gut
Und wie weh mir nachher alles tut
Einfach nicht an später denken
Den Gang noch mal zu dem Typen in der Ecke da lenken
Montag, 24. November 2008
kw 47
Und diese Woche hat wieder mal gezeigt, dass alles unerwartet passiert, währenddessen man sich Butter auf sein Brötchen schmiert. Es ist der Hunger nach mehr, den du selbst dann stillst. Es ist die Leere, die du für gewisse Stunden dann killst.
Die Frage ist nur, ob du wirklich willst.
Und vollkommen unbewusst habe ich mich für das Ja entschieden und das Nein vermieden.
Sieben Tage eine lange Zeit, viel kürzer noch zu zweit.
In 168 Stunden sich selbst verloren und irgendwie wieder gefunden.
10080 Minuten klingen wie ein Kinderspiel und verändern dennoch soviel.
Ich wusste, dass du da bist. Eine Anlage, die mein Lied ganz laut spielt und eine Woche, die Grenzgänge für mich bereit hielt.
Ein Ziel, das mich fest hält.
Mir heute noch besser als je zuvor gefällt.
Die Frage ist nur, ob du wirklich willst.
Und vollkommen unbewusst habe ich mich für das Ja entschieden und das Nein vermieden.
Sieben Tage eine lange Zeit, viel kürzer noch zu zweit.
In 168 Stunden sich selbst verloren und irgendwie wieder gefunden.
10080 Minuten klingen wie ein Kinderspiel und verändern dennoch soviel.
Ich wusste, dass du da bist. Eine Anlage, die mein Lied ganz laut spielt und eine Woche, die Grenzgänge für mich bereit hielt.
Ein Ziel, das mich fest hält.
Mir heute noch besser als je zuvor gefällt.
Dienstag, 18. November 2008
Montag, 17.11.2008
Es wird kalt auf den Straßen. Zwischen den Häuserschluchten und den brachliegenden, trockenen Flächen, auf denen Hundebesitzer Bälle schmeißen und mittags um 12 das erste Bier aufmachen. Ja, es wird wirklich kalt auf den Straßen. Im Grunde hätte ich den heutigen Post auch so nennen können, aber es erinnert mich zu stark an einen Vers der Berliner Untergrund Szene. Fakt ist aber, dass die Discolichter sich langsam ausschalten und die Blätter ihre letzten Tänze tanzen. Und jedes Jahr frage ich mich aufs Neue wo diese ganzen abgefallenen Blätter überhaupt hinwehen? Gibt es irgendwo ein Versteck, wo die sich alle sammeln und wiedertreffen? Und wenn ja, was machen die dann da? Als ich heute Nacht meinen Weg nach Hause suchte, musste ich stehen bleiben und in meine Handtasche greifen. Weder wollte ich mein Handy herausholen, noch mir eine Zigarette anzünden. Nein, ich brauchte tatsächlich ein Taschentuch. In den vergangenen Tagen musste ich nur auf ein Taschentuch zurückgreifen, sobald ich ein warmes Gebäude betrat. Und jetzt ist es schon soweit, dass ich mitten auf der Straße -auf der kalten Straße- meine Nase putzen muss. Ich bin nicht erkältet. Der Grund ist so plausibel wie beängstigend. Es wird Winter. Und kalt auf den Straßen.
Als ich schließlich irgendwann später auf meiner Couch saß und noch eine Dvd gucken wollte, musste ich zuerst den Fernseher einschalten um in das Dvd Menü zu gelangen. Comedy Central war eingestellt und es lief grad einer der unzähligen Werbeblöcke. "Scanne deine Freunde mit dem Nacktscanner. Schicke eine Sms an die 1234 für nur 29,99 €". Die darauffolgende Reklame kannte ich nicht und doch vermittelte sie mir subtil ein Gefühl des Vertrauten, ähnlich wie Gerüche von frischgebackenem Kuchen in meiner Kindheit. Es war die erste Coca Cola Weihnachtswerbung des Jahres! Natürlich der Zeit angepasst mit viel graphischen Spielerein, doch am Ende sah man den guten alten Coca Cola Truck und wie er über schneebedeckte Straßen in irgendeinem Nirwana fährt. Kalte, schneebedeckte Straßen.
Ganz wehmütig griff ich erneut zu einem Taschentuch und freute mich, dass ich vor kurzem Kleenex mit Kamillengeruch kaufte.
Als ich schließlich irgendwann später auf meiner Couch saß und noch eine Dvd gucken wollte, musste ich zuerst den Fernseher einschalten um in das Dvd Menü zu gelangen. Comedy Central war eingestellt und es lief grad einer der unzähligen Werbeblöcke. "Scanne deine Freunde mit dem Nacktscanner. Schicke eine Sms an die 1234 für nur 29,99 €". Die darauffolgende Reklame kannte ich nicht und doch vermittelte sie mir subtil ein Gefühl des Vertrauten, ähnlich wie Gerüche von frischgebackenem Kuchen in meiner Kindheit. Es war die erste Coca Cola Weihnachtswerbung des Jahres! Natürlich der Zeit angepasst mit viel graphischen Spielerein, doch am Ende sah man den guten alten Coca Cola Truck und wie er über schneebedeckte Straßen in irgendeinem Nirwana fährt. Kalte, schneebedeckte Straßen.
Ganz wehmütig griff ich erneut zu einem Taschentuch und freute mich, dass ich vor kurzem Kleenex mit Kamillengeruch kaufte.
Freitag, 14. November 2008
who's the fuckin nerd?
Ja, an sich war das auch wieder ein ganz normaler Arbeitstag. Mit Feen aus fernen Zauberwäldern, Rittern, die Kaffee trinken und Streuselschnecken von Kamps essen. Mit Ungeheuern, die grüne Farbe im Gesicht haben und bei denen man es umgeht, mit ihnen allein im Fahrstuhl zu stehen. Prinzessinnen, die Lucky Strikes rauchen und einen in der Umkleide mit ihrem Haarspray fast ersticken lassen.
Ein Hoch auf das Marketing Team des mitternächtlichen World of Warcraft Verkaufs.
drums please
Was ist wenn der Vorhang fällt
Die letzte Sequenz ist gespielt
Doch was hast du dabei gefühlt?
Lässt es dich kalt
Wirst du so nicht alt
Kann das nicht dein Morgen sein
Wirst du aufstehen mit dem richtigen Bein
Bist du noch fähig für die korrekten Worte
Bist du noch Feuer und Flamme für andere Orte
Gehörst du auf meine Seite?
Oder bist du einer von dieser Sorte
Verstehst du die Sätze, die ich hier horte
Schweifst du in die Ferne
In namenloser Weite
Bist du heiter
Bist du froh
Betrachtest du das Problem nicht ganz genau auch so
Die Klänge dringen dann ins Ohr
Und vergessen ist das zehnstündige Davor
Die letzte Sequenz ist gespielt
Doch was hast du dabei gefühlt?
Lässt es dich kalt
Wirst du so nicht alt
Kann das nicht dein Morgen sein
Wirst du aufstehen mit dem richtigen Bein
Bist du noch fähig für die korrekten Worte
Bist du noch Feuer und Flamme für andere Orte
Gehörst du auf meine Seite?
Oder bist du einer von dieser Sorte
Verstehst du die Sätze, die ich hier horte
Schweifst du in die Ferne
In namenloser Weite
Bist du heiter
Bist du froh
Betrachtest du das Problem nicht ganz genau auch so
Die Klänge dringen dann ins Ohr
Und vergessen ist das zehnstündige Davor
need to find peace anywhere in me
Meine Augen fallen langsam zu
Das letzte Bild bist du
Das Wir
Das Ich
Was wir tun könnten
Was wir machen sollten
Belastet unheimlich
Ich verstecke mich
Ich reagiere nicht
Weshalb auch noch?
Ich grabe mein Loch
Nein ich schaufel mein Grab
Ich ernte die Saat
Die so lang auf sich gewartet hat
Ich bekritzel ein Blatt
Das am Meisten für mich übrig hat
Hier in dieser kleinen Parallelwelt
In der alles, was ich zeigen soll, zerfällt
In der die Eingebung fehlt
Dass alle irgendwie gut beseelt
Ich muss hier raus
Ich muss hier weg
Gebt mir halt ein neues Versteck
Der Ort, an dem ich meine Pläne ausheck
Jeden Tag dieselbe Prozedur
Jede Stunde ein wehmütiger Blick zur tickenden Uhr
Interessiert jemanden die innere Mitte?
Ich flehe
Weil ich nicht verstehe
Weil ich euch nicht sehe
Lasst mich in Ruhe
Bitte.
Das letzte Bild bist du
Das Wir
Das Ich
Was wir tun könnten
Was wir machen sollten
Belastet unheimlich
Ich verstecke mich
Ich reagiere nicht
Weshalb auch noch?
Ich grabe mein Loch
Nein ich schaufel mein Grab
Ich ernte die Saat
Die so lang auf sich gewartet hat
Ich bekritzel ein Blatt
Das am Meisten für mich übrig hat
Hier in dieser kleinen Parallelwelt
In der alles, was ich zeigen soll, zerfällt
In der die Eingebung fehlt
Dass alle irgendwie gut beseelt
Ich muss hier raus
Ich muss hier weg
Gebt mir halt ein neues Versteck
Der Ort, an dem ich meine Pläne ausheck
Jeden Tag dieselbe Prozedur
Jede Stunde ein wehmütiger Blick zur tickenden Uhr
Interessiert jemanden die innere Mitte?
Ich flehe
Weil ich nicht verstehe
Weil ich euch nicht sehe
Lasst mich in Ruhe
Bitte.
Mittwoch, 12.11.2008
Die Luftfeuchtigkeit im Badezimmer nach meiner morgendlichen Dusche ist so hoch, dass ich den Spiegel abwischen muss, um mich beim Zähneputzen beobachten zu können. Silke Super spricht im Radio ein paar interessante Worte, die Sekunden später in Vergessenheit geraten und ähnlich verglühen wie meine Ziele für jeden neuen Tag. Geräusche, die gewiss nicht in dieses Szenario gehören, erreichen meinen Gehörgang. Es klopft, es wummert, es hämmert.
Es ist nicht Schranz.
Schmeißt sich jemand gegen die Wohnungstür?
Nein es kommt aus der Stube.
Da mich nach gestern Morgen ohnehin nichts mehr aus der Bahn werfen kann, entschließe ich mich, erst noch meine Zahnpasta auszuspucken und das Waschbecken sauber zu machen ehe ich die Seltsamheit des Moments ergründen werde.
Ich entriegel die Badtür und trete in das Wohnzimmer.
Ein Freund meines Mitbewohners sitzt mit einem Hammer auf unserer 50liter Tonne, die dafür dient, sie mit Bierdeckeln vollzubekommen.
"Guten Morgen, Nelsen hat gesagt, ich kann die Woche irgendwann vorbeikommen um die Tonne zu reparieren."
Was auch immer mit der Tonne gewesen sein möge, ich erkenne immer noch keinen Unterschied.
Müde drehe ich mich um und schlurfe wieder zu meiner Haarbürste. Die Luftfeuchtigkeit im Bad ist jetzt auch nicht mehr so hoch, dass ich den Spiegel erneut abwischen müsste, denn ich hatte zwischenzeitlich ja die Tür geöffnet und somit einen Luftzug veranlasst.
Schade. Und ich dachte schon, das Hämmern und Meißeln wäre von dem Unbekannten, der gestern bei uns eingebrochen ist.
Jetzt werde ich ihn wohl nie zu Gesicht bekommen.
Es ist nicht Schranz.
Schmeißt sich jemand gegen die Wohnungstür?
Nein es kommt aus der Stube.
Da mich nach gestern Morgen ohnehin nichts mehr aus der Bahn werfen kann, entschließe ich mich, erst noch meine Zahnpasta auszuspucken und das Waschbecken sauber zu machen ehe ich die Seltsamheit des Moments ergründen werde.
Ich entriegel die Badtür und trete in das Wohnzimmer.
Ein Freund meines Mitbewohners sitzt mit einem Hammer auf unserer 50liter Tonne, die dafür dient, sie mit Bierdeckeln vollzubekommen.
"Guten Morgen, Nelsen hat gesagt, ich kann die Woche irgendwann vorbeikommen um die Tonne zu reparieren."
Was auch immer mit der Tonne gewesen sein möge, ich erkenne immer noch keinen Unterschied.
Müde drehe ich mich um und schlurfe wieder zu meiner Haarbürste. Die Luftfeuchtigkeit im Bad ist jetzt auch nicht mehr so hoch, dass ich den Spiegel erneut abwischen müsste, denn ich hatte zwischenzeitlich ja die Tür geöffnet und somit einen Luftzug veranlasst.
Schade. Und ich dachte schon, das Hämmern und Meißeln wäre von dem Unbekannten, der gestern bei uns eingebrochen ist.
Jetzt werde ich ihn wohl nie zu Gesicht bekommen.
Dienstag, 11.11.2008
Mein Handy fängt schmerzend an, ein Lied abzuspielen. Es ist der Weckmodus, der mir den Schlaf jetzt raubt. Es ist der Träger von gestern Nacht, der mich jetzt unausgeschlafen macht. Die Routine ruft und weil ich ungern zwei Mal ermahnt werde, springe ich auf und ziehe meinen Bademantel über. Als ich meine Tür öffne, schlagen die beiden offenen Fenster in meinem Zimmer knallend zu. Ein frischer Windzug erreicht meine Füße. Es zieht in der Wohnung. Nach mehrmaligen erfolglosem Betrachten aller Zimmer nach anderen offenen Fenstern und der Frage, woher die ungleichmäßige Luftzirkulation herrührt, stehe ich gedankenverloren im Flur. Mit meinem Frotteebademantel in äußerst geringem Maße bekleidet muss ich sehen, dass die Wohnungstür sperrangelweit offen steht. Ich schließe sie.
Und denke einen Atemzug später an den Lieblingsfilm aus meiner Kindheit.
Kevin allein zu Haus.
Aufgescheucht renne ich durch alle Räume (eine 69 Quadratmeter Wohnung), schaue hinter jede Tür, unter jedes Bett, hinter die Couch, auf den Balkon.
Der schwarze Mann ist nicht da.
Ich mache die Kaffeemaschine an und überlege, welche Socken ich heute anziehen werde.
Und denke einen Atemzug später an den Lieblingsfilm aus meiner Kindheit.
Kevin allein zu Haus.
Aufgescheucht renne ich durch alle Räume (eine 69 Quadratmeter Wohnung), schaue hinter jede Tür, unter jedes Bett, hinter die Couch, auf den Balkon.
Der schwarze Mann ist nicht da.
Ich mache die Kaffeemaschine an und überlege, welche Socken ich heute anziehen werde.
Dienstag, 28. Oktober 2008
you didn't write that song
Ich verachte meine Rastlosigkeit
Die mich in Unüberlegtheit treibt
Ein Vorsatz
Der beim nüchternenVorhaben bleibt
Ein Text
Der sich nicht mehr von alleine schreibt
Die Gewohnheit ist zu sehr einverleibt
Denn sobald die Nacht anbricht
Ist das Dunkel mein Licht
Woran es liegt
Dass mir das Leben nicht genügend gibt
Um auszufüllen
Was Oberflächlichkeiten verhüllen
So kehre ich mit dir in mich
Kaputt am nächsten Tag sicherlich
Aber ist das heute wichtig?
Und wer sagt schon richtig
Oder nicht
Drei Stunden filmen verhelfen zum übernächsten Gedicht
Solang alles gut geht
Geht alles gut
Zurückgeschraubt wird die unberechenbare Wut
Und wenn es keinem Anderen weh tut
Ist das der Weg, den ich geh'
Auf dem ich immer etwas abseits steh'
Aber nie vergesse mich umzudrehen
Um immer mit dir mitzugehen.
Die mich in Unüberlegtheit treibt
Ein Vorsatz
Der beim nüchternenVorhaben bleibt
Ein Text
Der sich nicht mehr von alleine schreibt
Die Gewohnheit ist zu sehr einverleibt
Denn sobald die Nacht anbricht
Ist das Dunkel mein Licht
Woran es liegt
Dass mir das Leben nicht genügend gibt
Um auszufüllen
Was Oberflächlichkeiten verhüllen
So kehre ich mit dir in mich
Kaputt am nächsten Tag sicherlich
Aber ist das heute wichtig?
Und wer sagt schon richtig
Oder nicht
Drei Stunden filmen verhelfen zum übernächsten Gedicht
Solang alles gut geht
Geht alles gut
Zurückgeschraubt wird die unberechenbare Wut
Und wenn es keinem Anderen weh tut
Ist das der Weg, den ich geh'
Auf dem ich immer etwas abseits steh'
Aber nie vergesse mich umzudrehen
Um immer mit dir mitzugehen.
Sonntag, 26. Oktober 2008
24 Sieben
Die Wörter sind verfasst
Die Sätze sind geschrieben
Egal was du auch machst
Ich werd dich immer lieben.
Die Sätze sind geschrieben
Egal was du auch machst
Ich werd dich immer lieben.
34:17:02
Auf einer Parkbank in der Nacht
Und fünf Wochen darüber nachgedacht
Du hast mich an meine Grenzen gebracht
Ich habe dich nur einmal angelacht
Und damit mehr als 1000 Worte gesagt
Und fünf Wochen darüber nachgedacht
Du hast mich an meine Grenzen gebracht
Ich habe dich nur einmal angelacht
Und damit mehr als 1000 Worte gesagt
long way to go
Ich habe zu wenig gesprochen
Du hast meine Unsicherheit gerochen
Der Morgen ist angebrochen
Der Weg nach vorn
Ich habe alles verloren
Denn deine Augen sagen
Was deine Worte nicht wagen
Dunkle Schatten
Und was wir hinter uns hatten
Was vor uns liegt
Wenn einer dem Anderen vergibt
Du hast meine Unsicherheit gerochen
Der Morgen ist angebrochen
Der Weg nach vorn
Ich habe alles verloren
Denn deine Augen sagen
Was deine Worte nicht wagen
Dunkle Schatten
Und was wir hinter uns hatten
Was vor uns liegt
Wenn einer dem Anderen vergibt
speaking for trees
Gepackte Taschen im ganzen Zimmer
Weg jetzt hier
Für immer
Wie geschieht mir
Kurz bevor der Bulli losfährt
Ein schneller Gedanke ans Verkehrt
Der Schlüssel ist weggeworfen
Die Augen abgewendet
Zuviele Gedanken an ihn verschwendet
Die Hand
Die in seiner wirklichen Halt erst fand
Das Herz
Kennt nur seinen Schmerz
Seine Sätze
Erinnerungsschätze
Seine Liebe
Egomane Triebe
Die Dummheit
Die Stimme, die leise nach ihm schreit
Die Nacht
Um den Schlaf gebracht
Jetzt ist die Tür versperrt
Ich sage nicht, dass es meinen Kummer nicht nährt
Aber wer schon nimmt mir die Entscheidung ab
Mach ich schlapp
Oder immer weiter
Bis ich irgendwann nicht mehr scheiter
Ich denke die ganze Zeit an dich
Trotzdem oder deswegen
Verdrücke ich mich
Räume das Feld
Du bist der Held
Und das Mädchen, das über ihre eigenen Füße fällt
Weg jetzt hier
Für immer
Wie geschieht mir
Kurz bevor der Bulli losfährt
Ein schneller Gedanke ans Verkehrt
Der Schlüssel ist weggeworfen
Die Augen abgewendet
Zuviele Gedanken an ihn verschwendet
Die Hand
Die in seiner wirklichen Halt erst fand
Das Herz
Kennt nur seinen Schmerz
Seine Sätze
Erinnerungsschätze
Seine Liebe
Egomane Triebe
Die Dummheit
Die Stimme, die leise nach ihm schreit
Die Nacht
Um den Schlaf gebracht
Jetzt ist die Tür versperrt
Ich sage nicht, dass es meinen Kummer nicht nährt
Aber wer schon nimmt mir die Entscheidung ab
Mach ich schlapp
Oder immer weiter
Bis ich irgendwann nicht mehr scheiter
Ich denke die ganze Zeit an dich
Trotzdem oder deswegen
Verdrücke ich mich
Räume das Feld
Du bist der Held
Und das Mädchen, das über ihre eigenen Füße fällt
Dienstag, 7. Oktober 2008
head high
Kaufst du dir ein Hemd mit Brusttasche und Kragen?
Mein Herz kannst du dann endgültig haben
Und es halt immer bei dir tragen.
Mein Herz kannst du dann endgültig haben
Und es halt immer bei dir tragen.
lose like that
Am gleichen Punkt wie vor 744 Stunden
Nur du kreist in meinem Kopf die Runden
Was habe ich mich geschunden
Die letzten Wochen
Die Grenzen durchbrochen
Einen Monat lang nicht gesprochen
Wie ein Jahr lang ohne essen
Ewig rumgesessen
Gegen die Wand gestarrt
Nicht auf die Gefühle beharrt
Von Anfang an mit Zweifeln gepaart
Meinen Worten fehlt die Liebe
Geraubt wie Diebe
Und wenn ich länger liegen bliebe?
Alles macht so wenig Sinn
Weil ich am Ende des Tages so ohne dich bin
Meinen Handlungen fehlt die Konzentration
Wen kümmert das schon
Weil ich jetzt woanders wohn`?
So weit hin zu dir
Besser bei mir
Einem Blatt Papier
Versuch Nummer hundert und vier
Nicht von dir zu schreiben
Einfach bei dir zu bleiben
Nur du kreist in meinem Kopf die Runden
Was habe ich mich geschunden
Die letzten Wochen
Die Grenzen durchbrochen
Einen Monat lang nicht gesprochen
Wie ein Jahr lang ohne essen
Ewig rumgesessen
Gegen die Wand gestarrt
Nicht auf die Gefühle beharrt
Von Anfang an mit Zweifeln gepaart
Meinen Worten fehlt die Liebe
Geraubt wie Diebe
Und wenn ich länger liegen bliebe?
Alles macht so wenig Sinn
Weil ich am Ende des Tages so ohne dich bin
Meinen Handlungen fehlt die Konzentration
Wen kümmert das schon
Weil ich jetzt woanders wohn`?
So weit hin zu dir
Besser bei mir
Einem Blatt Papier
Versuch Nummer hundert und vier
Nicht von dir zu schreiben
Einfach bei dir zu bleiben
sitting by the phone no more
Mein Zimmer ist so kahl wie der Rest meiner Welt
Ein paar rumliegende Fotos erinnern noch an das, was eigentlich zählt
Doch hinter mir sind die Türen zu
Und das vor mir ohne ein Du
Ich schließe meine schweren Augen
Harre aus in dem Glauben
Nur wir zwei
Nachts um drei
Wenn ich meinen Schlüssel abgebe, ist alles vorbei
Sei
War
Ist
Und wird
Wie ein Junge in mein Leben stürmt
Ich stehe jetzt langsam auf
Bewege mich
Drehe den Türknauf
Und sehe nur dich
Deine Silhouette
Wenn ich doch nur hätte
Wie ein Schere, die Papier zerschneidet
Wie jeder im Stillen für sich leidet
Zwar kenne ich den Weg nicht
Aber ich warte dann da auf dich
Sicherlich
Denn für mich
Gibt es nur dich
Ein paar rumliegende Fotos erinnern noch an das, was eigentlich zählt
Doch hinter mir sind die Türen zu
Und das vor mir ohne ein Du
Ich schließe meine schweren Augen
Harre aus in dem Glauben
Nur wir zwei
Nachts um drei
Wenn ich meinen Schlüssel abgebe, ist alles vorbei
Sei
War
Ist
Und wird
Wie ein Junge in mein Leben stürmt
Ich stehe jetzt langsam auf
Bewege mich
Drehe den Türknauf
Und sehe nur dich
Deine Silhouette
Wenn ich doch nur hätte
Wie ein Schere, die Papier zerschneidet
Wie jeder im Stillen für sich leidet
Zwar kenne ich den Weg nicht
Aber ich warte dann da auf dich
Sicherlich
Denn für mich
Gibt es nur dich
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