Sonntag, 24. Mai 2009

harry

Es glitzert und es blinkt
Es klackt und es klingt
Es strahlt und es funkelt
Es ist unter der Oberfläche und abgedunkelt
Es ist meins und es gehört dir
Es ist Verlangen und es ist Gier
Es ist endlos und nie begonnen
Es ist wie endlich gewonnen
Es ist auf der anderen Seite
Es ist wohin ich dich leite
Es ist Weltbild
Es ist Schutzschild
Es stillt
Es ist zugespitzt
Es ist was vor meinen Augen blitzt
Es ist was mir im Nacken sitzt
Es ist wie Emblaime eingeritzt
Es ist was ich nicht sagen kann
Es ist wie immer vorbei und niemals dran
Es ist wie einmal gehabt und nie mehr gefunden
Es ist wie Ausdauerlauf in zehn Runden
Es ist wie Krepieren und gleichzeitig Gesunden
Es ist Liebe und es ist Hass
Es ist was ich auf gar keinen Fall mehr von mir lass'

queen dot com

Ich genieße jede Sekunde im Du
Ich bin bei dir mit Augen auf und Augen zu
Was auch immer ich tu
Mein Fokus liegt in deinem Wohlbefinden
Neben Sonnenblumen, unter Pappeln und Linden
Meine Hände sind gewärmt
Der Magen ist gegärt
So wie es ist
Ist
Du bist Perfektionist
Und ich die, die dir das zu verstehen gibt
Wenn deine Hoffnung kippt
Wirf einen Blick zur Seite
Ja ich bin da bis Nordpolweite
Und noch darüber hinaus
Du bist mein Zuhaus
In das ich immer wieder einkehre
Für das ich entbehre
Für das ich mich gegen Eindringlinge wehre
Bis zuletzt
Ich bin einfach schon zulang umhergehetzt
Zuviele Joker in einem aussichtslosen Spiel gesetzt
Als dass ich erneut verschwinde
Asche zu Asche
Das gut gehütete Geheimnis in einer unauffälligen Seitentasche
Niedergeschrieben als Initialen in maroder Baumrinde
Und solang du bleibst
Solang du meine Worte schreibst
Meinen Geist antreibst
Bin ich deine Motivation
Zur Rebellion
Zu was du immer wolltest schon

klein

Warum kann ich nicht zu Hause bleiben
Einfach mal eine banale Zeile zu Ende schreiben
Weshalb lass' ich mich unaufhörlich treiben

Wo ist die Rast

Oder ist die weg, wenn du sie ein Mal verloren hast?
Wieso brauche ich die Lichter
Und warum kümmer' ich mich nicht um andere Dichter
Weshalb nur brauche ich das Verschmelzen
Das am Abgrund hin- und herwälzen
Wieso kann es nicht anders laufen
Und ich mir ein Buch über healthy life Bewegungen kaufen
Totsaufen
Oder ertrinken
Immer davon_rennen oder hinterherhinken
Zu pathetisch oder sich selber linken
Ach zum Teufel wo soll das alles enden
Und wann überhaupt bin ich in meinen eigenen vier Wänden
Mein Schicksal in blutdurchpumpten Händen
Fern von der Realität
Ist ab einem gewissen Punkt ohnehin alles zu spät
Make a living
What everybody got to giving
Der Freigeist, der lädt
Die Inspiration, die geht
Das Ideal, was unter regengetränkten Fahnen nun weht
Meine Sicht ist seit drei Uhr morgens verdreht
Und wenn die Magie mich fast verlässt
Stelle ich mit Freuden doch fest
Der Typ da vorn hat den Bass grad wieder ganz laut aufgedreht

NotinProgress

Ja ich weiß nicht oder ich weiß doch
Wie ein steinharter Betonboden ohne Loch
Und ich falle trotzdem nicht rauf
Er ist unter mir soweit ich auch lauf
Eine S-Bahn, die steht
Mein Weg, den niemand für mich weitergeht
Ich bin irgendwo
Irgendwo abhanden
Ich bin nirgendwo
Nirgendwo eine Fläche zum Landen
Gerade mal 35 Tage
Von denen bleibt als einzigst' Frage
Wieviel ist noch wahr von dem was ich sage?
Denn auch wenn ich dich die ganze Zeit hier mit mir trage
Hat sich was verändert
Hat die Seiten gewechselt
Hat mein Herz verlassen
Hat meinen Mut allein gelassen
Hat vergessen zu lieben
Und verlernt zu hassen
Zwischen den Stühlen
Vollgebombt von Schäumen aus Gefühlen
Die ich nicht ordnen kann
Und auch nicht will
Ich halte jetzt nicht mehr still
Zuviel gesehen
Mehr noch um zu verstehen
Was mir ja ohnehin noch nie gelungen ist
Wenn sich die Realität in mein Gewissen frisst
Weil du nicht mehr der Retter bist

Freitag, 15. Mai 2009

Wäre es nicht toll, wenn ich greifen kann
Was man nicht greifen kann
Wenn Bäche durch Bürokomplexe fließen
Und Maiglöckchen auf Hotelbetten sprießen
Eins mit Allem und genießen
Wer mit wem
Und wie sie alle gleich hießen

Nur einer
Nur einer kann das alles
Und im Falle des Falles
Gebe ich mein letztes Hemd dafür
Gebe ich alles her
Verstecke den Schlüssel zur verschlossenen Tür
Und aus meinen Tränen formt sich ein wunderschöner Ozean aus Mehr

Freitag, 8. Mai 2009

same_same_same_same

Ich bin hier zwischen Uhrzeit und Glas
Ich bin gefangen zwischen Winter und Gras
Ob du wirklich verstehst
Was in mir vorgeht
Wenn du an meinem Spielbudenkarussell drehst
Dich abwendest und sagst "du hast jetzt genug gedreht"
Ich würde so gerne, wenn es doch nur möglich wäre
Aber du bist die Leichtigkeit und ich die Schwere
Oder anders herum und ich denke ins Verquere?
Letztendlich ist es wohl die hemmungslose Leere
Die mich antreibt
Wegen der ich nicht bleiben kann
Wegen der ich schreiben kann
Irgendwann
Und am Ende ist es gar nicht so kompliziert
Wenn du wirklich willst, was hier grad passiert
Zerstöre deinen Plan
Einfach mal ohne Navigationsgerät verfahren
Mit strähnigen Haaren
Vom tagelangen nicht Waschen
Es passt, es passt
Vergiss die unliebsame Rast
Wir sind hier in diesem Loch
Aus Zeit, Temperatur und Emotion
Nur ich
Ich wusste das vor dir lange schon

Samstag, 2. Mai 2009

got it

Ein langes Gespräch im aufgehenden Sonnenschein
Nach dem ich weiß alles soll genauso sein
Nichts ist umsonst
Wenn du schlußendlich zum handfesten Vorhaben kommst
Auf das Wirkliche besinnen
Und dann das Eigentliche beginnen
Ich danke dir für die Erleuchtung
Ganz ohne fünfstündige Kehlenbefeuchtung
Ich gehe jetzt raus
In meinen neuen Schuhen
Verlasse ich das Haus
Lasse alles ruhen
Was mich verrückt gemacht hat
Mein Blick nach oben
Endlich haben sich die Wolken verschoben
Ein neuer Block, ein neues Blatt
Ich habe es gespürt
Du hast mich hierhin geführt

Sonntag, 26. April 2009

Ein Brötchen ohne Butter
Ein Vater ohne Mutter
Ein Tisch ohne Beine
Ein Hund ohne Leine
Ein Essen ohne Geschmack
Eine Tasche ohne Rucksack
Ein Sommer ohne Bienen
Ein Gleisbett ohne Schienen
Ein Haus ohne Wände
Ein Finger ohne Hände
Ein Stift ohne Miene
Eine Schale ohne Apfelsine
Eine Party ohne mich
Zwei Wochen ohne dich
Ein es wird besser sicherlich
An diesem Gebäude hier steht Nichtraucherhotel dran
Ich setze mich aufs Bett und zünde mir eine Zigarette an
Denke nach und greife zum Stift
Lege ihn wieder weg, weil Vokabular auf Emotion jetzt trifft
Was soll ich sagen und dir groß erzählen
Soll ich den leichten oder den schweren Weg wählen?
Es sind nur ein paar Tage
Deine Sätze sind alles was ich sage
Was du wohl grad machst die am Meisten gestellte Frage
Ohne jede Antwort
An einem 500 Kilometer entfernten Ort
Alles glänzend, neu und wunderbar
Lustig, süffig, bla bla bla
Doch wenn mein Blick zur Seite schwenkt
Dann nur weil mein Gedanke sich auf dich plötzlich lenkt
Ich frage mich
Und das ist schon fast lächerlich
Kann es sein, dass ein einziger Mensch mein Ich ausmacht?
Meine vollständige Eloquenz entfacht
Und es dazu bringt
Dass die zweite Seite nicht ständig mit mir schwingt
Wenn dem so ist, bist du meine 1,79 € Sangriaflasche
Und die fast aufgerauchte Kippe, mit der ich jetzt daneben asche
Ich glaube die Wolken ziehen vorbei und weg
Ich glaube hier ist mir zu wenig Dreck
Ich schätze mir gehts gut
Herz.Blut.


Ein Zustand schwerer als jedes Wort
Wie ein fragwürdiger dubioser Transport
Von A nach B
Die Kreuzung an der ich jetzt grad steh'
All die kleinen Dinge, die mir auffallen
Dein Lallen
Mein Zuknallen
Ja ich lass mich fallen
In deiner Gesamtheit
Als tendenzielle Glückseligkeit
Ein Mädchen, das lautlos schreit
Der Weg ist zu weit
Um zu sagen wir sind zu zweit

Sonntag, 29. März 2009

request for mind

Ich zerschlage meine Tastatur
Ich reformiere die Struktur
Allein auf weiter Flur
Zum Mitmachen zu stur
Der Bleistift knickt um
Die Mine meines Kulis schreibt sich runter
Das Glück ist stumm
Die Zeichen werden bunter
Und meine Schlaflosigkeit munter

Zwischen weiß und schwarz ist die nächste Stunde um
Plötzlich werden Erinnerungen wach
Oder schlafen wieder ein
Wann kann man da schon wirklich sicher sein?

Mein Haar mit dem Spiel des Windes
Mein Kopf mit den Träumen eines Kindes
Soviel hat sich gar nicht verändert
Weil die Fantasie weiter mit mir schlendert
Mich beschützt und umsorgt
Mir Heiterkeit und Ästhetik borgt
Ich trete hervor
Mit einem offenen Ohr
Oder beiden
Können wir das Stupide bestens vermeiden
Und den Sonnenschein noch mehr genießen
Deplatziert wie Riesen
In einer Zwergenwelt
Leuchtene Sterne unter dem nächtlichen Himmelszelt
Doch etwas fehlt

Und so verabrede ich mich mit dir
Zerknülle das beschmierte Blatt Papier
Ich muss nicht groß darüber sprechen
Ich muss es nur tun
Ein Tag in deinen Schuhen?
Für immer in deinem Leben
Was Inspirierendes kann es grad gar nicht für mich geben
Natürlich sind da immer diese Leute
Die wissen wollen gestern, morgen oder heute
Doch am Ende heißt es 1, 2, 3
Lass es ziehen
Und mach dich endlich frei
Sieben, Acht, Neun
Ich werde nicht mehr aufhören können mich zu freuen

Samstag, 21. März 2009

t.d.t.f.

Lass uns Pferde stehlen
Und als Erstes immer unsere Prioritäten wählen
Lass uns die Stunden nicht mehr zählen
Wir werden uns morgen schon irgendwie aus den Kissen quälen

you can have my sleep

Wir haben Schmerzen im Bauch
Schwierigkeiten beim Geradeaus gelegentlich auch
Doch das alles bindet sich mit der Luft
Geht auf in Rauch
Umgeben von einem lieblichen Duft
Bin ich dann ab und zu ganz weit weg
Aber das erfüllt schon seinen Zweck
Du bist ja auch nicht immer anwesend
Ich bin dann aus den Augen lesend
Zu selten klappt es, oftmals nicht
Manchmal ein Rausch
Manchmal ein Gedicht
Es sind Wolken wie ein Wattebausch
Viel zu verträumt und sentimental
Doch so ist das mit den empathischen Kindern nun mal
Süden, Norden, Osten oder Westen
In der Mitte schmeckt es doch am Besten

Sonntag, 8. März 2009

don juan


Ich liebe "wonderwall" wenn Chan Marshall es singt
Weil es so noch schmerzvoller klingt
Und selbstzerstörerisch gebe ich mich dem hin
Kippe auf das lsd noch den Gin
Und frage mich wo ich grad bin
Und frage mich dann macht diese Frage eigentlich noch Sinn?
Nach kurzem Augen_schließen
Nach beginnendem Gedanken_fließen
Ertappe ich mich selbst dabei
Wie ich ganz leise deinen Namen schrei'
Ich habe so gehofft diese Phase wäre endlich vorbei
Doch mit einem unauffälligen Blinken auf dem Handy
Tust du als wäre alles zu Ende für nie
Du legst deine Waffen einfach nicht nieder
Probierst es wieder, wieder und wieder
Woher nur nimmst du deine Kraft
Die bei mir glänzende Augen schafft
Und glaubst du ernsthaft
Dass es dieses Mal alles anders wäre?
Meine Stratosphere
Und dein Ist
Vielleicht hast du Recht
Nur mit dir ist echt
Ohne dich ist schlecht
Und ich sehe nur klar, wenn du bei mir bist
Wie du mein Herz auffrisst
Undenkbar
Alles hier unlenkbar
Du schenkst mir ein Lied
Und schickst mir eine CD
Weil du weißt, dass ich von nun an jedem Morgen am Briefkasten steh'
Wenn du das hier liest
Und ein Mädchen ihre Tränen für dich vergießt
Wirst du wissen
Sie hasst es dich zu vermissen

like to do it


Mir ist kalt und mir ist heiß
Ein nächster Zug hilft gegen den Schweiß
Mir ist heiß und mir ist kalt
Das Ganze ist wie eine Naturgewalt
Kaum in Worte zu fassen
Und gefährlich in dein Leben zu lassen
Ich flehe um eine Zugabe
Ich weiß, dass ich Tage darauf gewartet habe
Eine noch und noch eine
Ich tanze doch hier wohl nicht alleine
Es kracht gegen meine Gehirnwand
Ich bin mehr Wasser als Land
Mehr Luft als Boden
Eher aufblühen als zu roden
Sonntag Morgen um Zehn
Und ich habe vergessen nach Hause zu gehen
Das Gefühl ist zu phänomenal
Alles andere ist mir egal
Also schenk nach, streu nochmal neu
Ich hege höchstens bei den Gewöhnlichkeiten die Scheu
Wenn der Bass in meinem Magen hämmert
Und es draußen wieder dämmert
Wäre eine Ruhepause vielleicht ganz angebracht
Doch in 21 Stunden heißt es
Ach was, ich habe einfach weitergemacht

no thanks

Diese dunklen Augen
Wie sie meinen Anstand rauben
Nägel sind nicht zu schrauben
Also soll ich an die Liebe glauben?
Was eine kluge Frau einst sprach
Und damit mein Weltbild durchbrach
Auszuprobieren soviele Sachen
Doch wenn es Liebe ist, dann musst du Schluß machen
Und währenddessen ich kurz sitze, denke ich darüber nach
Komme zu dem einzigen Schluß in meinem Bewegungsfluss
Meine große Liebe beginnt mit C
Und endet auf L U B
Da schlägt mein Puls ganz laut
Weil mein Leben dort auf mich schaut
Es hat mir eine nächste Bahn gebaut
Und ich lächel' vertraut
Danke danke danke
Für das Zerstören der geistigen Schranke
Meine Entwicklung, die ich hier tanke
Und da setzt der Beat auch schon wieder ein
Weise Frau, das muss mein Herzblut sein.

Mittwoch, 4. März 2009

won't let go

Du zauberst ein Lächeln auf mein Gesicht
Dabei kenne ich deinen Namen nicht
Das Lied, was für uns spielte
Wenn ich kein leeres Glas in meinen Händen hielte
Hättest du mich trotzdem angesprochen?
Meine Leidenschaft gerochen?
Wir haben bis jetzt nicht darüber gesprochen
Aber irgendwie ist klar
Dass es so sein sollte, wie es war
Wird das unser Jahr?
Oder nur ein paar bedeutungslose Tage
Kommt es bei dir an was ich sage?
Weil ich dich in meinen Tag trage
Und mich fast unaufhörlich frage
Wann werde ich dich wiedersehen?
Und kann ich an der Bar nochmal neben dir stehen?
Der Moment war einfach zu wundervoll
Als dass es das gewesen sein soll
Vielleicht bin ich verliebt
Vielleicht ist es ein Gefühl, das es gar nicht gibt
Vielleicht bist du nicht greifbar
Eine Illusion
Von der ich geträumt habe vorher schon
Denn du vereinst meine Träume
Wegen denen ich am nächsten Tag vor Glückseligkeit überschäume
Bald sind es grüne Bäume
Und rosige Pflanzen
Ich denke, ich würde gern noch etwas länger mit dir tanzen.

Sonntag, 1. März 2009

the dream of ewan and chan


Zur dunkelsten Tageszeit hast du mich an die Hand genommen
Die Bilder sind dann vor Schönheit verschwommen
Die Musik dröhnt von allen Seiten
Wir tauchen in unendliche Weiten
Ich habe dich hier gefunden
Und schon nach einer Minute reden wir fünf Stunden
Wagst du den Tanz mit mir?
Es ist zu Hause bei dir
Die Sonne geht auf und wärmt meine Hände
Zusammen betreten wir dieses baufällige Gelände
Laufen eine Weile
Deine Augen sind wie Hüpfen über Seile
Bedingungslos und vertraut
Fallen lassen und nicht geschaut
Nach einem großen Kaffee am Morgen
Sind die Küsse nicht mehr verborgen
Die Kinderwagen werden geschoben
Alle werden den Frühling loben
Und wir zwei Beide wissen es schon seit gestern Nacht
Dass der Himmel für uns lacht
Gott sei Dank
So laufen wir noch etwas länger die Straßen entlang
Werden zum nächsten Zwischenhalt tendieren
Um uns etwas Glück zu spendieren
Und ich glaube fast, nur Verliebte gehen spazieren

again again again

Ich liebe den Song, der aus den Boxen dröhnt
Ich habe den dj übertönt
Und dann die Routine verpönt
Wegen dir gestöhnt
Und dann weiter_getanzt
Bis zum Ende, bis zum Tageslicht
Bis die Eingebung sich in mein Hirn gepflanzt'
Ich begehre das hier alles viel zu sehr
Als dass ich ernsthaft sagen könnte ich komme nicht mehr her
Denn was man sich mittags vornimmt
Ist selten, womit die Abenteuerlust am Abend übereinstimmt
Und spätestens wenn die Untersetzer nass sind
Alles andere in meiner Blutlaufbahn verrinnt
Bin ich endlich blind
Für die Dinge, die außerhalb sind
Ich armes Kind?
Nein, ich glücklicher Mensch
Denn das Szenario ist meine Plattform, meine moderne Ranch
Mein Flugzeug 'gen Westen
Und die ersten Küsse sind sowieso die Besten
Wenn man sich erstmal bewegt
Ist das Bewusstsein angeregt
Es bleibt dann die Frage
Ob die Leute noch verstehen was ich sage
Ich mache es einfach nochmal
Wieder und wieder
Kopf oder Zahl
Kopf hängen lassen oder eine Lösung für die Qual
Auch wenn ich mich morgen nicht im Spiegel erkenne
Ist es einfach der Moment, den ich zum König ernenne
Wenn ich von der U-Bahn zur Arbeit renne
Ist mein Hemd umgekrempelt
Und meine Handfläche schon für das nächste Mal gestempelt

everyone's a vip to someone

Ich habe ein neues Lieblingslied
Es handelt davon, wie unkontrolliert alles geschieht
Und dass man sich selbst kaum sieht
Bevor es ein Anderer tut
Alles wird gut
Zeigen dir die Strophen
Manchmal liegen im Detail die Katastrophen
Aber ich war hier
Und werde es auch bleiben
Du kannst anrufen oder auch schreiben
Ich jedenfalls halte ganz sicher zu dir