Auf dem gewohnten Stuhl nehme ich Platz
Verfasse zittrig den ersten Satz
Das Gedächtnis beginnt zu kreisen, mir wird heiß
Kann meinen Blick nicht abwenden, ich spüre den Schweiß
Schlage den Duden auf, denn ich habe einfach zu wenig Ahnung von dem Scheiß
Die Blumen sprießen
Die Bäche fließen
Ich begegne einem nächsten Verbrecher, den sie gestern freiließen
Oder ist er geflohen?
Aus einem Gebäude, in dem sie Unschuldigen mit Schlagstöcken und Entzug von Essen drohen
Sein gutes Recht wäre es
Unser gutes Recht wäre es, ihn weggesperrt zu wissen indes
Was ist das nur für eine kranke Welt
Kein Hund, der beißt, bellt
Und wir wurden alle hier rein geboren
Gehen alle wieder irgendwann verloren
Im großen Schwarz, im großen Nichts
In der Semantik des Lichts
Ich beanspruche nur ein paar tiefe Saxophonklänge
Bis ich im Gedankenmeer fest hänge
Keine Melodien, keine himmlischen Gesänge
Nur wenige Gesichter stechen hervor aus der Menge
Ich muss mich konzentrieren
Die Menschen fangen an zu penetrieren
Und da kommt mir die unbequeme Ahnung auf
Die wie eine offene Wunde vor meinen Augen nun klafft
Ist ein Gesellschaftsspiel tatsächlich ein Zeitvertreib?
Denn wenn ich mir dieses Wort gründlich einverleib’
Ist es vielmehr ein Spiel mit der Gesellschaft
Alle sind wir amüsante, kleine Figuren
Scheinbar imposante Signaturen
Die einen rot, die anderen blau
Wer zwischen den Zeilen lesen kann, weiß es jetzt ganz genau
Rot wie das Blut, mit besitzergreifenden Stern
Hätten eine andere Führung gern
Blau, welche nicht weit kommen und besoffen im Bau
Manche hart wie Eisen, geschnitzt aus Holz
Viel zu viele dehnbar wie billiges Plastik
Jeden Tag werden wir in die Rotation gewürfelt wie Elastik
Macht man es mit oder lässt man es bleiben
Setzt man aus oder lässt man sich treiben
Ich zünde den Blunt an und fange an zu schreiben
Sinniere kurz und stelle die Fragen
Wie kann sich die Jugend heute selbst ertragen?
Noch hocken sie auf der Auswechselbank mit flauem Gefühl im Magen
Aber was soll aus denen nur mal werden?
Zu jung zum Denken, zu dumm zum Sterben
Die Fernsehanstalt signalisiert: ihr könnt alles machen
Besonders durchgeknallte Sachen
Ein Abklatsch von Videoclips auf MTV
Gesund erwachsen wird diese Generation doch sicher nie
Und wie sollen die verlorenen Seelen einmal arbeiten?
Und zum Teufel wo?
Oder entwickeln sie bald neue Jobs und so?
Muss ich mich mit grad mal 21 Jahren ängstlich zeigen?
Mich gar vor dieser intellektuellen Ohnmacht verneigen
Und verdammt noch eins; wo sind all die richtigen Leute
Jeder einzelne so bescheuert heute?
Kopf oder Zahl
Kopfzahl
Lassen sich alle verbiegen
Lassen wir uns alle belügen
Individualität ist schrecklich gern gesehen
Doch dass dadurch alle gleich aussehen
Ist irgendwie schwer zu verstehen
Jemand hat die Fäden in der Hand
Aber dieser jemand bleibt gut unerkannt
Am Spielfeldrand
Jeder achtet auf den nächsten Zug
Kämpft sich durch mit Lug und Trug
Außen vor, wer nicht freiwillig rumhurt
Wahrscheinlich ist es so, wie Amy Winehouse neulich sprach
„Die Welt ist eine Totgeburt“
Montag, 10. März 2008
Dienstag, 26. Februar 2008
Sometimes I just don't care
Ungewohnt wie eine neue Begebenheit
Vertraut wie die Erinnerung, die plötzlich aus einem schreit
Und so war es auch heute
Genervt von stupiden Gesprächen dummer Leute
War es die Verführung, vor der ich mich nicht mehr scheute
Denn wenn man alles verloren glaubt
Wird die Selbsteinschätzung als Erstes geraubt
Folglich ist es egal, was man nicht tut und was doch
Das Wissen, man kriecht schon irgendwann aus dem Loch
Was man jetzt noch seinen Alltag nennt
Es sich sehnlich wünscht, aber trotzdem nicht anders kennt
Nur so sein wie du wirklich bist
So kompliziert
Wenn hier kein Platz dafür gegeben ist
Mach ich es heute, mache ich es immer wieder
Ein Kreislauf wie die immer gleichen Lieder
Und auch wenn Winter ist, gilt das nicht als Entschuldigung
Für eine falsch bewertete Huldigung
Zu wissen wer du bist
Aber noch nicht, wann die Zeit dafür gegeben ist
Vertraut wie die Erinnerung, die plötzlich aus einem schreit
Und so war es auch heute
Genervt von stupiden Gesprächen dummer Leute
War es die Verführung, vor der ich mich nicht mehr scheute
Denn wenn man alles verloren glaubt
Wird die Selbsteinschätzung als Erstes geraubt
Folglich ist es egal, was man nicht tut und was doch
Das Wissen, man kriecht schon irgendwann aus dem Loch
Was man jetzt noch seinen Alltag nennt
Es sich sehnlich wünscht, aber trotzdem nicht anders kennt
Nur so sein wie du wirklich bist
So kompliziert
Wenn hier kein Platz dafür gegeben ist
Mach ich es heute, mache ich es immer wieder
Ein Kreislauf wie die immer gleichen Lieder
Und auch wenn Winter ist, gilt das nicht als Entschuldigung
Für eine falsch bewertete Huldigung
Zu wissen wer du bist
Aber noch nicht, wann die Zeit dafür gegeben ist
Loose ends
Du weißt ganz genau; das hier ist nur eine Hülle
Mein Ich in nur halb glänzender Fülle
Da ich schon längst woanders bin
Einzig meine Füße tragen mich noch über hiesige Straßen
An denen wir als einst vollkommene Menschen saßen
Ich will die Tage so schnell wie möglich beenden
Ich will, dass mich endlich verdammte Lichter blenden
Postkarten mit fröhlichen Wörtern an dich senden
Ich will das Ende; ich will den Schluss
Ich will den Schnitt im Überdruss
Ich will mich sehen in Schnee eingedeckt
Den Schlüssel eben in die Handtasche gesteckt
Vollste Herzensruhe, weil hier keiner aneckt
Man sich gegenseitig mit Hingabe ansteckt
Endlich kein Leben auf Probe mehr
So unfassbar freudestrahlend, dass ich kaum noch ahne
--- wie kam ich eigentlich mal her?
Mein Ich in nur halb glänzender Fülle
Da ich schon längst woanders bin
Einzig meine Füße tragen mich noch über hiesige Straßen
An denen wir als einst vollkommene Menschen saßen
Ich will die Tage so schnell wie möglich beenden
Ich will, dass mich endlich verdammte Lichter blenden
Postkarten mit fröhlichen Wörtern an dich senden
Ich will das Ende; ich will den Schluss
Ich will den Schnitt im Überdruss
Ich will mich sehen in Schnee eingedeckt
Den Schlüssel eben in die Handtasche gesteckt
Vollste Herzensruhe, weil hier keiner aneckt
Man sich gegenseitig mit Hingabe ansteckt
Endlich kein Leben auf Probe mehr
So unfassbar freudestrahlend, dass ich kaum noch ahne
--- wie kam ich eigentlich mal her?
Manslaughter without touching
Deine Augen sind tot
Meine Hände drangsaliert rot
Es war die Aussicht, die sich uns bot
Nach den Sternen greifen
Und dabei unwissentlich reifen
Ich sehe alles nur noch verwischt an mir vorbei schweifen
Wie lange wird es dauern, bis wir es begreifen?
Wir hatten alles und nichts ist mehr da
Jeder ist dort, wo er am Anfang schon war
Gedanken um ein Jahr
Es ist die Panik, die mich nicht davor bewahrte
Es ist die Hoffnung, auf die ich grübelnd warte
Es ist so mehr, was ich daraus erwarte
Der Zug über die Gleise
Jede Nacht auf die gleiche Weise
Geschätzt und dennoch scheinbar surreal
Meine Gründe sind hoch gewogen wie auch banal
Bade dich in Unschuld
Die Geschichte wie ein nicht benannter Kult
Gezeichnet von diebischer Ungeduld
In vorgetäuschten Sicherheiten eingelullt
Ich kann nicht geben, was auf meinem Weg
Es sind die Steine, die ich hier leg
Du stolperst und ich falle
Schreie ohne Widerhall in einer menschenleeren Halle
Hilflos und am Boden
Unerhört ganz oben
Die Ziele haben sich verschoben
Meine Hände drangsaliert rot
Es war die Aussicht, die sich uns bot
Nach den Sternen greifen
Und dabei unwissentlich reifen
Ich sehe alles nur noch verwischt an mir vorbei schweifen
Wie lange wird es dauern, bis wir es begreifen?
Wir hatten alles und nichts ist mehr da
Jeder ist dort, wo er am Anfang schon war
Gedanken um ein Jahr
Es ist die Panik, die mich nicht davor bewahrte
Es ist die Hoffnung, auf die ich grübelnd warte
Es ist so mehr, was ich daraus erwarte
Der Zug über die Gleise
Jede Nacht auf die gleiche Weise
Geschätzt und dennoch scheinbar surreal
Meine Gründe sind hoch gewogen wie auch banal
Bade dich in Unschuld
Die Geschichte wie ein nicht benannter Kult
Gezeichnet von diebischer Ungeduld
In vorgetäuschten Sicherheiten eingelullt
Ich kann nicht geben, was auf meinem Weg
Es sind die Steine, die ich hier leg
Du stolperst und ich falle
Schreie ohne Widerhall in einer menschenleeren Halle
Hilflos und am Boden
Unerhört ganz oben
Die Ziele haben sich verschoben
Mittwoch, 13. Februar 2008
Mind on a plane
Wie sehr ich mir wünschte nicht fort zu müssen
Die Sehnsucht umrahmt von unüberwindbaren Flüssen
Deine Lichter sind die Musen, die mich küssen
Manchmal verächte ich sie
Was glücklich macht, bekommt man nie
Doch die meiste Zeit bist du meine Zuflucht
Wie eine wunderschöne, nie endende Sucht
Die Fotos und die Bilder
Reisebusse und Straßenschilder
Kleinigkeiten geben ungemein viel
Bis ich sterbe, spiele ich das Spiel
Die Sehnsucht umrahmt von unüberwindbaren Flüssen
Deine Lichter sind die Musen, die mich küssen
Manchmal verächte ich sie
Was glücklich macht, bekommt man nie
Doch die meiste Zeit bist du meine Zuflucht
Wie eine wunderschöne, nie endende Sucht
Die Fotos und die Bilder
Reisebusse und Straßenschilder
Kleinigkeiten geben ungemein viel
Bis ich sterbe, spiele ich das Spiel
You can be touched
Die gleiche Sache zu unterscheiden in zwei Sektoren
Der Eine hat sich unaufgefordert in dieser Welt verloren
Der Andere es niemals als sein Ziel erkoren
Welche Gruppe wohl wichtiger ist
Die, in der du dich aufhältst und bist
Aufgrund welcher du dich mit deinen Mitmenschen misst
Aufgrund welcher du Normen, Regeln und Ziele vergisst
Ist es ein Lebensumstand, der dich erfreut und mit dem du lachst
Ist es Schicksal und das Einzige was dir bleibt und du hast
Ist es Ernst oder ist es Spaß
Ist es latent oder bringt es dir tatsächlich was
Mich zuzuordnen fällt nicht schwer
Da ich die andere Gruppierung hasse so sehr
Dass die Weichen gestellt ist zu lang her
Zu welcher Tageszeit weiß ich nicht mehr
Warum allerdings nur allzu sehr
Tradition geht über Perfektion
Knietief darin war ich nach wenigen Wochen schon
Endlich Zuflucht und Vertrauen
Wörter und Schätze bauen
Längst keine Verbindung zwischen Verständnis und Verstand
Doch bei ihm bekam ich Beides, er nahm mich an die Hand
Seine dunklen Gefilde waren wohin er mit mir verschwand
Seine unerbittlichen Prüfungen und die Hölle in die er mich verbannt
Eiskalt und belehrend zeigte er mir wahres Land
Wo ich sein kann und noch immer bin, was ich zu meiner Bestimmung ernannt
Jenes, was ich als alleiniges Lebensrecht anerkannt
Die Realität war das Pfand
Für meinen Geist, den ich in dieser Umgebung endlich wieder fand
Denn katastrophaler noch als nächtliche Dunkelheit
Ist das Dunkel was aus mir schreit zu jeder Zeit
Und auch wenn niemand weiß wovon ich spreche
Weil ich hier mit Vorstellungskräften breche
Gebe ich das alles nie wieder weg
Gehe ich nie wieder zurück in diesen Dreck
Und bleibe für ihn und für mich
In diesem Globus, diesem Landstrich
In dem für mich die Trauer wich
Da ich letzten Endes angelangt
Erreicht, wovor ich all die frühen Jahre gebangt
Nicht zu wissen, wo man ist und was man zu sein
Der Kopf ist frei und die Seele rein
Von Amaru und den Anderen
Häuserschluchten und Seelenwanderern
Der Eine hat sich unaufgefordert in dieser Welt verloren
Der Andere es niemals als sein Ziel erkoren
Welche Gruppe wohl wichtiger ist
Die, in der du dich aufhältst und bist
Aufgrund welcher du dich mit deinen Mitmenschen misst
Aufgrund welcher du Normen, Regeln und Ziele vergisst
Ist es ein Lebensumstand, der dich erfreut und mit dem du lachst
Ist es Schicksal und das Einzige was dir bleibt und du hast
Ist es Ernst oder ist es Spaß
Ist es latent oder bringt es dir tatsächlich was
Mich zuzuordnen fällt nicht schwer
Da ich die andere Gruppierung hasse so sehr
Dass die Weichen gestellt ist zu lang her
Zu welcher Tageszeit weiß ich nicht mehr
Warum allerdings nur allzu sehr
Tradition geht über Perfektion
Knietief darin war ich nach wenigen Wochen schon
Endlich Zuflucht und Vertrauen
Wörter und Schätze bauen
Längst keine Verbindung zwischen Verständnis und Verstand
Doch bei ihm bekam ich Beides, er nahm mich an die Hand
Seine dunklen Gefilde waren wohin er mit mir verschwand
Seine unerbittlichen Prüfungen und die Hölle in die er mich verbannt
Eiskalt und belehrend zeigte er mir wahres Land
Wo ich sein kann und noch immer bin, was ich zu meiner Bestimmung ernannt
Jenes, was ich als alleiniges Lebensrecht anerkannt
Die Realität war das Pfand
Für meinen Geist, den ich in dieser Umgebung endlich wieder fand
Denn katastrophaler noch als nächtliche Dunkelheit
Ist das Dunkel was aus mir schreit zu jeder Zeit
Und auch wenn niemand weiß wovon ich spreche
Weil ich hier mit Vorstellungskräften breche
Gebe ich das alles nie wieder weg
Gehe ich nie wieder zurück in diesen Dreck
Und bleibe für ihn und für mich
In diesem Globus, diesem Landstrich
In dem für mich die Trauer wich
Da ich letzten Endes angelangt
Erreicht, wovor ich all die frühen Jahre gebangt
Nicht zu wissen, wo man ist und was man zu sein
Der Kopf ist frei und die Seele rein
Von Amaru und den Anderen
Häuserschluchten und Seelenwanderern
Van unknown
Die Häuser sind rot
Drinnen wohnt der Tod
Innere Zerrissenheit
Geprägt von nicht Dazugehörigkeit
Und das ist meine Stadt
Die keinen Platz für mich hat
Aber heute nennst du mich kleine Poetin
Weil ich offensichtlich nach nichts Anderem bestrebt bin
Doch was innen drin, das ahnst du nicht
So widme ich dir einfach ein Gedicht
Von einem Kind gelernt den frühen Verzicht
Von Spielzeug, Hingebung und einem warmen Gericht
Und deshalb brauche ich Leute wie dich nicht
Aus unbekannter Feder gezeichnete Jugend
In der Schlaflosigkeit gebracht zur Tugend
Drinnen wohnt der Tod
Innere Zerrissenheit
Geprägt von nicht Dazugehörigkeit
Und das ist meine Stadt
Die keinen Platz für mich hat
Aber heute nennst du mich kleine Poetin
Weil ich offensichtlich nach nichts Anderem bestrebt bin
Doch was innen drin, das ahnst du nicht
So widme ich dir einfach ein Gedicht
Von einem Kind gelernt den frühen Verzicht
Von Spielzeug, Hingebung und einem warmen Gericht
Und deshalb brauche ich Leute wie dich nicht
Aus unbekannter Feder gezeichnete Jugend
In der Schlaflosigkeit gebracht zur Tugend
Sonntag, 10. Februar 2008
Gold for the price
Und weil niemand seine Trauer nennt
Ist es das, was uns möglicherweise trennt
Da niemand des Anderen Schmerzen kennt
Ist es die Routine, in die man sich so leicht verrennt
Sonne, Mond und Sterne
Bei dir bin ich so gerne
Haben tust du mich trotz alle dem nie
Mein Liebling, das ist die Dramaturgie
Was in meinem Kopf bleibt dir verschwiegen
Am Ende wirst du über die Stille siegen
Alles, was dir verwehrt
Ist was meinen Weg so erschwert
Deine Energie, von der sich Unverständnis ernährt
In die Nacht zu grellen Lichtern eintauchen
Werden wir morgen noch wissen, was wir wirklich brauchen?
Verträumt beobachte ich dich von oben beim Rauchen
Mein Interesse nur auf dich gelenkt
Du der Mann, der mir Gewissheit schenkt
Ich die, die dich auffängt
Der Wein wird zu unserem Glück geschwenkt
Wunderschön dein Bild
Wunderschön das Düster gestillt
Hand in Hand um die Welt
Rastlosigkeit, die das Ideal entstellt
Doch du der Anker, der mich hält
An einer Holzbank im blätterlosen Park vorbei
Hier sind wir zwei
Und wir werden bleiben
Immer weiter sinnlose Sätze schreiben
Ist es das, was uns möglicherweise trennt
Da niemand des Anderen Schmerzen kennt
Ist es die Routine, in die man sich so leicht verrennt
Sonne, Mond und Sterne
Bei dir bin ich so gerne
Haben tust du mich trotz alle dem nie
Mein Liebling, das ist die Dramaturgie
Was in meinem Kopf bleibt dir verschwiegen
Am Ende wirst du über die Stille siegen
Alles, was dir verwehrt
Ist was meinen Weg so erschwert
Deine Energie, von der sich Unverständnis ernährt
In die Nacht zu grellen Lichtern eintauchen
Werden wir morgen noch wissen, was wir wirklich brauchen?
Verträumt beobachte ich dich von oben beim Rauchen
Mein Interesse nur auf dich gelenkt
Du der Mann, der mir Gewissheit schenkt
Ich die, die dich auffängt
Der Wein wird zu unserem Glück geschwenkt
Wunderschön dein Bild
Wunderschön das Düster gestillt
Hand in Hand um die Welt
Rastlosigkeit, die das Ideal entstellt
Doch du der Anker, der mich hält
An einer Holzbank im blätterlosen Park vorbei
Hier sind wir zwei
Und wir werden bleiben
Immer weiter sinnlose Sätze schreiben
Montag, 21. Januar 2008
Good things comin'
Ich spüre deinen Schmerz, wenn ich von dir gehe
Verstehe deine Angst nicht mehr zu wissen, wie ich aussehe
Ich will nicht schlafen, ich will nicht essen
Viel arbeiten um zu vergessen
Wir waren zu tief drin
Sodass ich nicht mehr wusste wer ich eigentlich bin
Wo führen deine Wege hin?
Habe ich dich zu meiner Definition gemacht?
Haben wir eine Nacht ohne einander verbracht?
Und dein leidender Blick spricht Bände
Voller Wehmut verstecke ich meine roten Hände
Und wir laufen einfach weiter
Du links und ich rechts
Irgendwann biegt schon jemand von uns ab
Und hält den Anderen vom Leben ab
Die Melodie setzt ein und wir schauen uns an
Kein Mensch kommt in solchen Augenblicken an uns ran
Ich hätte für immer in deinem Bett gelegen
Jetzt friere ich auf eisigen Wegen
Tausende Male deinen Segen
Tausende Male dagegen
Meine kratzige Stimme hast du begehrt
Deine Männlichkeit ich geehrt
Und heute da alles vorüber
Sitze ich im Badezimmer und grüble darüber
Eingeschlossen auf den kalten Fliesen
Vergehen Stunden wie Blumen auf Wiesen
Weil dein Foto in meinem Zimmer hängt
Weil ich dir mein Herz geschenkt
Will ich dich zurück und wieder?
Wie lang noch schwermütige Lieder
Es ist ein für und wider
Ich bin für dich
Und ich bin gegen mich
Ein Versprechen ist leicht zu brechen
Ja so verdammt leicht zu brechen
Verstehe deine Angst nicht mehr zu wissen, wie ich aussehe
Ich will nicht schlafen, ich will nicht essen
Viel arbeiten um zu vergessen
Wir waren zu tief drin
Sodass ich nicht mehr wusste wer ich eigentlich bin
Wo führen deine Wege hin?
Habe ich dich zu meiner Definition gemacht?
Haben wir eine Nacht ohne einander verbracht?
Und dein leidender Blick spricht Bände
Voller Wehmut verstecke ich meine roten Hände
Und wir laufen einfach weiter
Du links und ich rechts
Irgendwann biegt schon jemand von uns ab
Und hält den Anderen vom Leben ab
Die Melodie setzt ein und wir schauen uns an
Kein Mensch kommt in solchen Augenblicken an uns ran
Ich hätte für immer in deinem Bett gelegen
Jetzt friere ich auf eisigen Wegen
Tausende Male deinen Segen
Tausende Male dagegen
Meine kratzige Stimme hast du begehrt
Deine Männlichkeit ich geehrt
Und heute da alles vorüber
Sitze ich im Badezimmer und grüble darüber
Eingeschlossen auf den kalten Fliesen
Vergehen Stunden wie Blumen auf Wiesen
Weil dein Foto in meinem Zimmer hängt
Weil ich dir mein Herz geschenkt
Will ich dich zurück und wieder?
Wie lang noch schwermütige Lieder
Es ist ein für und wider
Ich bin für dich
Und ich bin gegen mich
Ein Versprechen ist leicht zu brechen
Ja so verdammt leicht zu brechen
Sonntag, 13. Januar 2008
B 100
Da wir zu durcheinander sind
Tränensäcke und Absinth
Mehr Schmerz als Glück so wie ich es find
Zuviel Wut, die ich damit verbind
Unbeholfen wie ein Kind
Deine Geheimnisse verstaut in meinem Spind
Die Liebe macht uns blind
Tränensäcke und Absinth
Mehr Schmerz als Glück so wie ich es find
Zuviel Wut, die ich damit verbind
Unbeholfen wie ein Kind
Deine Geheimnisse verstaut in meinem Spind
Die Liebe macht uns blind
Like a pen
Von der Musik berauscht, vom Anderen benommen
Du kommst mir entgegen ganz verschwommen
Stimmen und Gerüche die mich beflügeln
Selbst die können Abenteuerlust nicht zügeln
Ihr seid immer dort, wo was los ist
Ich bin immer da, wo du bist
Zu später Stunde können wir uns kaum verständigen
Am frühen Tag kannst du mich noch bändigen
Doch je höher die Sonne steigt
Sich der Wolkengang dem Ende neigt
Ist es die Rastlosigkeit, die sich zeigt
Und dass man nicht hier hin gehört
Ist das geringste Übel, das stört
Denn nun setzt die Melodie wieder ein
Kann ein Anfang auch ein Ende sein?
Oder ist es das Überspielen eines Zustands
Nicht besser zu machen
Vergessen zu können
Weil Bässe gegen deine Gehirnwand krachen
Wem werde ich diese Sätze hier vermachen?
Die Nacht mein angeheirateter Bruder
Das richtungsweisende Segel, mein Ruder
Du kommst mir entgegen ganz verschwommen
Stimmen und Gerüche die mich beflügeln
Selbst die können Abenteuerlust nicht zügeln
Ihr seid immer dort, wo was los ist
Ich bin immer da, wo du bist
Zu später Stunde können wir uns kaum verständigen
Am frühen Tag kannst du mich noch bändigen
Doch je höher die Sonne steigt
Sich der Wolkengang dem Ende neigt
Ist es die Rastlosigkeit, die sich zeigt
Und dass man nicht hier hin gehört
Ist das geringste Übel, das stört
Denn nun setzt die Melodie wieder ein
Kann ein Anfang auch ein Ende sein?
Oder ist es das Überspielen eines Zustands
Nicht besser zu machen
Vergessen zu können
Weil Bässe gegen deine Gehirnwand krachen
Wem werde ich diese Sätze hier vermachen?
Die Nacht mein angeheirateter Bruder
Das richtungsweisende Segel, mein Ruder
Mittwoch, 9. Januar 2008
317 Guy
Die Magie der Nacht legte sich einfach über ihn
Nichts mehr so wie es einst erschien
Heute ein Mensch, damals ein Kind
Enttäuschend weil Wahrheiten nicht mehr richtig sind
Eingefallenes Gesicht und weiße Haut
Weil jetzt eine andere Gruppe auf ihn schaut
Vorbei Visionen, Luftschlösser geklaut
Nervös an den Fingernägeln gekaut
Und wie ihn das Ende der Jugend umhaut
Nichts mehr so wie es einst erschien
Heute ein Mensch, damals ein Kind
Enttäuschend weil Wahrheiten nicht mehr richtig sind
Eingefallenes Gesicht und weiße Haut
Weil jetzt eine andere Gruppe auf ihn schaut
Vorbei Visionen, Luftschlösser geklaut
Nervös an den Fingernägeln gekaut
Und wie ihn das Ende der Jugend umhaut
Spiel fragil
Weil du mich wärmst wenn mir kalt
Weil du mich beruhigst wenn es um mich schallt
Weil du mich beschützt wenn es um uns knallt
Wie du läufst und wie du stehst
Wie du inne hältst und weiter gehst
Unsere Blicke kreuzen einander
Als wärst du schon ein Leben lang da
Keine Erinnerung an wie es früher war
Lächerlich denn ich kenne dich kaum ein Jahr
Aber als ich dich das erste Mal am Bahnhof warten sah
War die Fügung sonnenklar
Ohne zu wissen wer du bist
Das Wissen dass es etwas Tiefes ist
Weil du mich beruhigst wenn es um mich schallt
Weil du mich beschützt wenn es um uns knallt
Wie du läufst und wie du stehst
Wie du inne hältst und weiter gehst
Unsere Blicke kreuzen einander
Als wärst du schon ein Leben lang da
Keine Erinnerung an wie es früher war
Lächerlich denn ich kenne dich kaum ein Jahr
Aber als ich dich das erste Mal am Bahnhof warten sah
War die Fügung sonnenklar
Ohne zu wissen wer du bist
Das Wissen dass es etwas Tiefes ist
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