Und ich wünsche mir ich könnte im Dunkeln schreiben
Aber gegen Naturgesetze kann man sich bekanntlich nicht wehren
Wobei helle Schauplätze doch den dichterischen Drang erschweren
Es ist tiefe Nacht
Hier ist niemand, der über mich wacht
Eigentlich muss das ja auch gar nicht sein
Schließlich und endlich habe ich mir heute ausgesucht allein zu sein
Zum ersten Mal seit Wochen fällt der Regen
Es tröpfelt beständig in mein Zimmer hinein
Für Flora und Fauna ein Segen
Für mich ein Rückschlag wie Haudegen
Der Sauregen
Denn so tief die Augenringe sind
So sehr ich mich bemühe zur Ruhe zu gelangen
So hoch ist der ästhetische Anspruch, der gerade in mir sinnt
In den frühen Morgenstunden
Fühle ich mich am Geringsten im Zeitloch gefangen
Alles bekommt Luft
Alles kriegt einen frischen Wind
Babylon ist zu erahnen dank diesem reinen Duft
Wie katastrophal
Muss es gewesen sein als Kind
Solche Nächte nicht auszunutzen
Derart fatal
Sich nach dem Sandmann die Zähne zu putzen
Um bloß nicht zu erfahren
Was formt auch noch nach zwölf Jahren
Stundenlang liege ich in meiner karierten Bettwäsche
Starre aus dem Fenster; weit offen
Male mir aus, wie ich mich eines Tages am Leben räche
Von der Fabelhaftigkeit dieser Träumerei sternhagelvoll
Wunschbild-besoffen
Und immer munterer als ich prinzipiell sein soll
Ich könnte jetzt soviel machen
Aufräumen und Filme gucken
Aufzuarbeitende Sachen
Fünf Aspirin sukzessiv schlucken
Angefangene Bücher endlich fertig lesen
Meine Schriftstücke selbstkritisch unter die Lupe nehmen
Schick Essen gehen auf Spesen
Mich für das letzte Wochenende schämen
Kein Grämen
Kein Härmen
Ich tendiere stark zu auf der Couch liegen bleiben
Weil ich sonst schon viel zu rastlos durch die Weltgeschichte stolziere
Erst wenn die Mine runter ist, höre ich kurzweilig auf zu schreiben
Bis ich mich verliere
Bis zum letzten Rest
Wie endet diese fahrige Geschichte?
Beim nächsten Aufruf meines Blogs stelle ich fest
Weit mehr als 500 Profilansichten
Wahnsinn Leute!
Denn es sind meine Gedichte
Reichlich Menschen interessieren sich demnach für meine Kurzgeschichten
Und das gibt Kraft
Die halbbeschriebenen Blätter nicht zu zerknüllen
Die unvollendeten Sätze nicht wegzuschmeißen
Die Lebensinhalte füllen
Es irgendwann zu reißen
Und dann ist es geschafft
Langeweile dahingerafft
Montag, 23. Juni 2008
Words without a statement
Ich versuche gegen das Ungewisse anzukämpfen
Um die Leere vollzukriegen
Die Ungeduld zu dämpfen
Meinen Kopf an deine Schulter zu schmiegen
Die Zeit der wirklich großen Künstler ist vorüber
Dem Web 2.0 sind Albernheiten lieber
Ich bastle mir eine Zeitmaschine
Und reise damit
Auf der Zeitschiene
In eine Epoche, in der man unter Dummheit noch litt
Ich fühle mich wohler
Schritt für Schritt
Aus meiner Hand rutscht ein kaltes Glas Cola
Um die Leere vollzukriegen
Die Ungeduld zu dämpfen
Meinen Kopf an deine Schulter zu schmiegen
Die Zeit der wirklich großen Künstler ist vorüber
Dem Web 2.0 sind Albernheiten lieber
Ich bastle mir eine Zeitmaschine
Und reise damit
Auf der Zeitschiene
In eine Epoche, in der man unter Dummheit noch litt
Ich fühle mich wohler
Schritt für Schritt
Aus meiner Hand rutscht ein kaltes Glas Cola
Sonntag, 22. Juni 2008
Kolja? War doll, yah.
Wo die Worte fliegen
Werden Geistlosigkeiten brachliegen
Dinge wie
Gedanken die
So wollte ich niemals werden; nie
Ganz außer Acht gelassen
Habe ich diese dubiosen Leute
Die wir irgendwann anfingen zu hassen
Wieder bewusst geworden ist mir das erst Heute
Sie beschmieren sich mit leeren Worten voller Schlamm
Wissen nicht warum, noch wo oder wann
Aus dem Hinterhalt greife ich dann an
Dreh mich herum und lasse es einfach bleiben
Nehme mein Handy um eine Sms zu schreiben
An einen Freund
Mehrere Beste
Lass dem folgen viele solcher Feste
Und keine Zeit verschwenden
Uns nicht dem Sturm und Drang abwenden
Uns dem Zentrum zuwenden
Der Zuversicht unsere Kräfte spenden
Werden Geistlosigkeiten brachliegen
Dinge wie
Gedanken die
So wollte ich niemals werden; nie
Ganz außer Acht gelassen
Habe ich diese dubiosen Leute
Die wir irgendwann anfingen zu hassen
Wieder bewusst geworden ist mir das erst Heute
Sie beschmieren sich mit leeren Worten voller Schlamm
Wissen nicht warum, noch wo oder wann
Aus dem Hinterhalt greife ich dann an
Dreh mich herum und lasse es einfach bleiben
Nehme mein Handy um eine Sms zu schreiben
An einen Freund
Mehrere Beste
Lass dem folgen viele solcher Feste
Und keine Zeit verschwenden
Uns nicht dem Sturm und Drang abwenden
Uns dem Zentrum zuwenden
Der Zuversicht unsere Kräfte spenden
Mittwoch, 18. Juni 2008
Unite tonight
Die drums bringen den Rhythmus
Zum allerletzten Song
Als letztes ein berauschter Kuss
Bevor ich gehen muss
Ohne zu wissen hier ist jetzt Schluss
Fest umklammer’ ich die geliebte Bong
Ja, es ist wirklich ein trauriger Song
Zu dem inzwischen auch ein Keyboard spielt
Mich erdrückt
Und nur auf die Tragödie zielt
Ich höre die Stimmen
Die dann für mich wie ohne Brille verschwimmen
Die gleichen Schienen
Dieselben Wetterverhältnisse
Die als Rasanz dieses Ortes dienen
Jene Gefühle, die ich tief in mir vermisse
Gleich trete ich meine Kippe aus
Denn ich habe viel zu lang auf dich gewartet
Ich will gleich nach Haus
Dabei weiß ich gar nicht wo das ist
Wohl dort, wo die Hoffnung ist
Fast glaube ich meine verbummelt
In allen Fundbüros habe ich schon angerufen
Auf der Straße nach Nirgendwo Ecke dran-vorbei-geschummelt
Sie würden mich als unzurechnungsfähig einstufen
Aber die Wahrheit ist
Wo ist die Wahrheit, wenn du nicht real bist?
Straciatella Eis und Sommersprossen
Benzingeruch und ein geklautes Fahrrad
Der Putz ist ab, die Farben verflossen
Kein erwachsener Rat
In Marmor gegossen
Wurde meine Leichtigkeit erschossen
Brutal hingerichtet
Auf Rechtsbeistand wurde unberufen verzichtet
Meine Hand greift zum Stift
Der auf ein weißes Blatt Papier dann trifft
Und das ist gedichtet
Bunt wie die Fusion war das 17.Lebensjahr
Welches mit dir besser als vollkommen war
Und ich weiß; nie mehr bin ich Achtzehn
Aber in dem Haus, in dem man mich damals reifen sah
Da bleibe ich für immer stehen
Und werde die Musik niemals auslassen gehen
Zum allerletzten Song
Als letztes ein berauschter Kuss
Bevor ich gehen muss
Ohne zu wissen hier ist jetzt Schluss
Fest umklammer’ ich die geliebte Bong
Ja, es ist wirklich ein trauriger Song
Zu dem inzwischen auch ein Keyboard spielt
Mich erdrückt
Und nur auf die Tragödie zielt
Ich höre die Stimmen
Die dann für mich wie ohne Brille verschwimmen
Die gleichen Schienen
Dieselben Wetterverhältnisse
Die als Rasanz dieses Ortes dienen
Jene Gefühle, die ich tief in mir vermisse
Gleich trete ich meine Kippe aus
Denn ich habe viel zu lang auf dich gewartet
Ich will gleich nach Haus
Dabei weiß ich gar nicht wo das ist
Wohl dort, wo die Hoffnung ist
Fast glaube ich meine verbummelt
In allen Fundbüros habe ich schon angerufen
Auf der Straße nach Nirgendwo Ecke dran-vorbei-geschummelt
Sie würden mich als unzurechnungsfähig einstufen
Aber die Wahrheit ist
Wo ist die Wahrheit, wenn du nicht real bist?
Straciatella Eis und Sommersprossen
Benzingeruch und ein geklautes Fahrrad
Der Putz ist ab, die Farben verflossen
Kein erwachsener Rat
In Marmor gegossen
Wurde meine Leichtigkeit erschossen
Brutal hingerichtet
Auf Rechtsbeistand wurde unberufen verzichtet
Meine Hand greift zum Stift
Der auf ein weißes Blatt Papier dann trifft
Und das ist gedichtet
Bunt wie die Fusion war das 17.Lebensjahr
Welches mit dir besser als vollkommen war
Und ich weiß; nie mehr bin ich Achtzehn
Aber in dem Haus, in dem man mich damals reifen sah
Da bleibe ich für immer stehen
Und werde die Musik niemals auslassen gehen
Donnerstag, 12. Juni 2008
Erholt ist morgen
Die Takte hämmern sich in meinen Geist
Wie Perlen, die auf Marmorboden zerspringen
Als Konsequenz den Abend mal anders verbringen?
Alles was du noch weißt
Grad mal wie du heißt
Die Stimmung ist gelockert allgemein
Von uns möchte niemand heim
Time to make a change
Abgestumpft against the rage
Morgen ist noch so weit weg
Wie ich dir meine Hand entgegenstreck’
Eine Hülle mit derart vielen Emotionen
Schlafen würde sich einfach nicht lohnen
Always someone to play
Don’t go away
I got so many things to say
Just don’t go away
Wie Perlen, die auf Marmorboden zerspringen
Als Konsequenz den Abend mal anders verbringen?
Alles was du noch weißt
Grad mal wie du heißt
Die Stimmung ist gelockert allgemein
Von uns möchte niemand heim
Time to make a change
Abgestumpft against the rage
Morgen ist noch so weit weg
Wie ich dir meine Hand entgegenstreck’
Eine Hülle mit derart vielen Emotionen
Schlafen würde sich einfach nicht lohnen
Always someone to play
Don’t go away
I got so many things to say
Just don’t go away
Sonntag, 8. Juni 2008
Attention, attention
Ich sitze am Counter in meiner Abteilung, Justus Köhncke läuft; Chris hat die Musik ausgesucht. Ich bin müde, sehr müde. Ich tippe etwas halbherzig Interpreten in den PC ein, weil ich wissen möchte, was als nächste Veröffentlichung bei diesen Künstlern ansteht. Lady Sovereign sollte doch im Frühjahr ein neues Album raus bringen. Nichts. Jetzt bin ich traurig. Und müde. Mittlerweile ist uns die wundervolle Möglichkeit gegeben, die original Englandpressung von Amy Winehouses bahnbrechendem „Frank“ zu bestellen; entdecke ich grad in meinem System. Soll ich es tun? Dann hätte ich „Frank“ zweimal in meinem Regal zu stehen. Obwohl ich im Grunde kein Regal für meine CDs habe, denn mein Fußboden dient als Stapelfläche. Order ich den Erstdruck ausm UK? Geldverschwendung? Sammlerherz?
Mein Magen knurrt, meine Mittagspause nähert sich nur schleppend. In Deutschland sagt man seit zwei Stunden Mahlzeit. Heilige Mutter Maria und auch Jesus, wie oft ich dieses Wort am Tage höre…
Ich werde aus meinem Gedankensog gerissen. Von links nähert sich ein fettbäuchiger, Haare getönter und die Matte nach hinten gegelter, in sich selbstverliebter, geschmackloser (weil enge Hose in blau und darüber ein buntes Elastik Shirt mit nicht lesbaren Schriftzügen, etwa fünf Nummern zu klein und aus diesen ganzen Gründen optische Verstümmelung, denn sein Bauch, Wanst, Vorbau quillt -mich quasi hämisch angrinsend- über seine Hose und springt mir direkt in mein Gesicht. Aber er ist cool, trägt es mit Fassung und trägt seinen Bauch wie eine Medaille oder ein besonders hübsches Schmuckstück) Mittdreißiger.
Er und sein Anhang (Bauch) bahnen sich den Weg zu mir. Ich komme mir sehr hilflos vor, keiner meiner Kollegen ist in rettender Nähe und ich weiß, ich muss jetzt stark sein und da ganz alleine durch.
Gesagt, aber noch nicht getan.
Der Schmerbauch legt seinen linken Arm auf den Bau unserer Info, der Platz, an dem nur ich meinen Arm platziere, wenn ich ansehnlich lässig wirken möchte im Gespräch mit wirklich musikinteressierten Kunden. Whatever.
„Wo issn das neue Album vonne Rammstein hier bei euch?“
Ich sage
„Hallo“, wobei die Betonung auf dem O liegt.
„Ja Hi!“ Eine tiefe, schnoddrige, altberliner Stimme schmalzt sich in meinen Gehörgang.
Und das ist auch der einzige Pluspunkt des Mittdreißigers; sein berlinern. Denn ich meine, wann begegnet man heute in Berlin schon noch einem richtigen Berliner?
Ich lasse meine Pupillen verängstigt von links nach rechts wandern, nur nicht in sein glänzendes Gesicht.
Vorsichtig, fast fragend, aber dennoch sehr bestimmt sage ich nach einigen Sekunden
„Also…ich bin zwar nur durchschnittlich firm was diese Musikrichtung betrifft, aber dennoch kann ich Ihnen versichern, dass von Rammstein kein neues Studioalbum erschienen ist in der letzten Zeit.“
Sein Blick und die Sonnenbrille, die er selbstischer in seiner linken Wursthand umherwirbelt sollen mir signalisieren „Puppe, du hast doch überhaupt gar keine Ahnung, zieh dich lieber aus oder so was…und besorg mir einen Mitarbeiter, der wirklich einen Plan hier hat!“.
Nachdem er tief einatmet, spricht er
„Klaa habn se.“
-Kurze Pause, in der ich fast beginne an mir selbst zu zweifeln-
„Heißt Sängerkrieg…“
„Allet kla?“
„Aaaach Sie meinen das Album von In Extremo, was kurzzeitig für Furore sorgte, weil es eine Woche lang auf Platz 1 der deutschen longplayer charts war? Das, welches es in mehreren editions gibt, unter Anderem auch mit einem Fan T-Shirt?!“
Grundgütiger muss ich mir das Lachen verkneifen. Ich schlucke es in meinen Bauch, der daraufhin fast das gleiche Volumen wie der des Kunden erreicht.
„Jaa, nn, mmm.“ Murmelt er vor sich hin.
Ich stehe auf und geleite ihn zu der groß aufgebauten Fläche, wo alle Editionen von „Sängerkrieg“ aufgebaut sind. Vielleicht hat er sie auch wegen dem immensen UV Schutz seiner Sonnenbrille nicht gesehen, immerhin ist er daran vorbeigelaufen auf dem Weg zum Counter. Zur Info. Zu mir. In mein Leben.
Ohne sich zu verabschieden, geschweige denn sich zu bedanken, verlässt er unsere Abteilung mit einer In Extremo CD, die er fast versucht zu verstecken. Klappt natürlich nicht so exzellent mit kleinen Händen.
Schnellen Schrittes stolziere ich ins Dispo um meinen Kollegen von dem abenteuerlichen Erlebnis zu berichten. Der tolle Typ (aka Micha), der verantwortlich für die Bereiche Hard’n’Heavy und Indie ist, hat beinah Schmerzen, nachdem er die Geschichte gehört hat.
Ach ja, sich einfach mal vorher zu informieren würde so vieles im Leben erleichtern. Oder wenigstens zugeben, dass man kein Plan von nüscht hat und sich nicht so profilieren.
Ich mag Björk. Leider bringt diese in nächster Zeit nichts Neues raus. Nur ein paar limitierte white label Platten im letzten Quartal. Aber ich kann ja mal zu Saturn rüber laufen und nachfragen…die wissen das bestimmt.
Mein Magen knurrt, meine Mittagspause nähert sich nur schleppend. In Deutschland sagt man seit zwei Stunden Mahlzeit. Heilige Mutter Maria und auch Jesus, wie oft ich dieses Wort am Tage höre…
Ich werde aus meinem Gedankensog gerissen. Von links nähert sich ein fettbäuchiger, Haare getönter und die Matte nach hinten gegelter, in sich selbstverliebter, geschmackloser (weil enge Hose in blau und darüber ein buntes Elastik Shirt mit nicht lesbaren Schriftzügen, etwa fünf Nummern zu klein und aus diesen ganzen Gründen optische Verstümmelung, denn sein Bauch, Wanst, Vorbau quillt -mich quasi hämisch angrinsend- über seine Hose und springt mir direkt in mein Gesicht. Aber er ist cool, trägt es mit Fassung und trägt seinen Bauch wie eine Medaille oder ein besonders hübsches Schmuckstück) Mittdreißiger.
Er und sein Anhang (Bauch) bahnen sich den Weg zu mir. Ich komme mir sehr hilflos vor, keiner meiner Kollegen ist in rettender Nähe und ich weiß, ich muss jetzt stark sein und da ganz alleine durch.
Gesagt, aber noch nicht getan.
Der Schmerbauch legt seinen linken Arm auf den Bau unserer Info, der Platz, an dem nur ich meinen Arm platziere, wenn ich ansehnlich lässig wirken möchte im Gespräch mit wirklich musikinteressierten Kunden. Whatever.
„Wo issn das neue Album vonne Rammstein hier bei euch?“
Ich sage
„Hallo“, wobei die Betonung auf dem O liegt.
„Ja Hi!“ Eine tiefe, schnoddrige, altberliner Stimme schmalzt sich in meinen Gehörgang.
Und das ist auch der einzige Pluspunkt des Mittdreißigers; sein berlinern. Denn ich meine, wann begegnet man heute in Berlin schon noch einem richtigen Berliner?
Ich lasse meine Pupillen verängstigt von links nach rechts wandern, nur nicht in sein glänzendes Gesicht.
Vorsichtig, fast fragend, aber dennoch sehr bestimmt sage ich nach einigen Sekunden
„Also…ich bin zwar nur durchschnittlich firm was diese Musikrichtung betrifft, aber dennoch kann ich Ihnen versichern, dass von Rammstein kein neues Studioalbum erschienen ist in der letzten Zeit.“
Sein Blick und die Sonnenbrille, die er selbstischer in seiner linken Wursthand umherwirbelt sollen mir signalisieren „Puppe, du hast doch überhaupt gar keine Ahnung, zieh dich lieber aus oder so was…und besorg mir einen Mitarbeiter, der wirklich einen Plan hier hat!“.
Nachdem er tief einatmet, spricht er
„Klaa habn se.“
-Kurze Pause, in der ich fast beginne an mir selbst zu zweifeln-
„Heißt Sängerkrieg…“
„Allet kla?“
„Aaaach Sie meinen das Album von In Extremo, was kurzzeitig für Furore sorgte, weil es eine Woche lang auf Platz 1 der deutschen longplayer charts war? Das, welches es in mehreren editions gibt, unter Anderem auch mit einem Fan T-Shirt?!“
Grundgütiger muss ich mir das Lachen verkneifen. Ich schlucke es in meinen Bauch, der daraufhin fast das gleiche Volumen wie der des Kunden erreicht.
„Jaa, nn, mmm.“ Murmelt er vor sich hin.
Ich stehe auf und geleite ihn zu der groß aufgebauten Fläche, wo alle Editionen von „Sängerkrieg“ aufgebaut sind. Vielleicht hat er sie auch wegen dem immensen UV Schutz seiner Sonnenbrille nicht gesehen, immerhin ist er daran vorbeigelaufen auf dem Weg zum Counter. Zur Info. Zu mir. In mein Leben.
Ohne sich zu verabschieden, geschweige denn sich zu bedanken, verlässt er unsere Abteilung mit einer In Extremo CD, die er fast versucht zu verstecken. Klappt natürlich nicht so exzellent mit kleinen Händen.
Schnellen Schrittes stolziere ich ins Dispo um meinen Kollegen von dem abenteuerlichen Erlebnis zu berichten. Der tolle Typ (aka Micha), der verantwortlich für die Bereiche Hard’n’Heavy und Indie ist, hat beinah Schmerzen, nachdem er die Geschichte gehört hat.
Ach ja, sich einfach mal vorher zu informieren würde so vieles im Leben erleichtern. Oder wenigstens zugeben, dass man kein Plan von nüscht hat und sich nicht so profilieren.
Ich mag Björk. Leider bringt diese in nächster Zeit nichts Neues raus. Nur ein paar limitierte white label Platten im letzten Quartal. Aber ich kann ja mal zu Saturn rüber laufen und nachfragen…die wissen das bestimmt.
Donnerstag, 5. Juni 2008
There's no lie - friendships never die
Wir hinken hinterher
Wir versinken im Meer
Wir trinken eingebildet wie am la mere
Ganz tief unten sind wir alle leer
Auf dem sandigen Grund unserer Seele
Und da kommen wir her
Schreit eine Stimme, die schon immer da war
Tabula Rasa
Die Sonne bestreitet ihren Weg
Durch Kissen voller Wolken
Über glühende Straßengitter, auf die ich Steine für dich leg’
Die Augenbraue hochgezogen; so tollkühn
Ungelenkt von äußeren Einflüssen
So wie wir alle handeln müssen
Und es zu Wenige tun
Ergeben sich den anderen Einflüssen
Sollen sie doch
Lasst uns so weitermachen
Unsere Sachen
Mit der Wärme im Nacken
Kann uns die Schönheit am Schopfe packen
Wir versinken im Meer
Wir trinken eingebildet wie am la mere
Ganz tief unten sind wir alle leer
Auf dem sandigen Grund unserer Seele
Und da kommen wir her
Schreit eine Stimme, die schon immer da war
Tabula Rasa
Die Sonne bestreitet ihren Weg
Durch Kissen voller Wolken
Über glühende Straßengitter, auf die ich Steine für dich leg’
Die Augenbraue hochgezogen; so tollkühn
Ungelenkt von äußeren Einflüssen
So wie wir alle handeln müssen
Und es zu Wenige tun
Ergeben sich den anderen Einflüssen
Sollen sie doch
Lasst uns so weitermachen
Unsere Sachen
Mit der Wärme im Nacken
Kann uns die Schönheit am Schopfe packen
Alle Titel sind vergeben
Rote Augen verstecken sich hinter dem Bildschirm vom Computer
Vor zwei Stunden erwacht aus dem heimtückischen Ego Shooter
Die Musik geht an und du hörst das Klavier
Spürst plötzlich
Du bist hier
Wieder da und irgendwie immer noch gleich
Wäre das Gesicht nur nicht so bleich
Große Augen und offene Münder
Mit Alkohol wird es auch nicht viel gesünder
Ein Blick auf die Uhr verrät
Verdammt, du bist schon viel zu spät
Und trotzdem hast du dich jetzt umgedreht
Siehst die Zukunft und wie sie von dir geht
Dich verlässt
Im Grunde war es nur ein Test
Und du hast ihn versaut
Und gar nicht begriffen, was du dir verbaust
Rebellion
Was bringt die schon?
Zu schnell geküsst
Zu schnell ins Bett
Ein zu überstürztes Ist
Bist du nun komplett?
Vor zwei Stunden erwacht aus dem heimtückischen Ego Shooter
Die Musik geht an und du hörst das Klavier
Spürst plötzlich
Du bist hier
Wieder da und irgendwie immer noch gleich
Wäre das Gesicht nur nicht so bleich
Große Augen und offene Münder
Mit Alkohol wird es auch nicht viel gesünder
Ein Blick auf die Uhr verrät
Verdammt, du bist schon viel zu spät
Und trotzdem hast du dich jetzt umgedreht
Siehst die Zukunft und wie sie von dir geht
Dich verlässt
Im Grunde war es nur ein Test
Und du hast ihn versaut
Und gar nicht begriffen, was du dir verbaust
Rebellion
Was bringt die schon?
Zu schnell geküsst
Zu schnell ins Bett
Ein zu überstürztes Ist
Bist du nun komplett?
Sonntag, 25. Mai 2008
The other day
Ich wollte weg für einen geordneten Kopf
Doch dein Bild hängt an mir wie ein Zopf
Ich betrinke mich
Ich versinke nicht
Mein Handy habe ich ausgestellt
Damit mir keine dramatische Botschaft in die Hände fällt
Und in der Abendsonne knie ich hier
Dann kauere ich da
Der Kopf
Das Herz
Immer noch nicht klar
Das Telefon schalte ich jede Nacht ein
Nur um sicher zu sein
Dass kein Anruf von dir kam
Arm in Arm
Lediglich eine Sms
Bis ich mich vergess’
Nur eine kleine Nachricht
Die in meine Seele sticht
Bloß ein einziger Satz
Du hast mich überwunden
Und drehst mit neuen Mädchen deine Runden
Und ich
Kilometerweit entfernt
Habe dich heute erst lieben gelernt
Doch dein Bild hängt an mir wie ein Zopf
Ich betrinke mich
Ich versinke nicht
Mein Handy habe ich ausgestellt
Damit mir keine dramatische Botschaft in die Hände fällt
Und in der Abendsonne knie ich hier
Dann kauere ich da
Der Kopf
Das Herz
Immer noch nicht klar
Das Telefon schalte ich jede Nacht ein
Nur um sicher zu sein
Dass kein Anruf von dir kam
Arm in Arm
Lediglich eine Sms
Bis ich mich vergess’
Nur eine kleine Nachricht
Die in meine Seele sticht
Bloß ein einziger Satz
Du hast mich überwunden
Und drehst mit neuen Mädchen deine Runden
Und ich
Kilometerweit entfernt
Habe dich heute erst lieben gelernt
Mittwoch, 21. Mai 2008
Das Gewinnspiel
Heute klingelte das Telefon. Ich lag im Bett und konnte nur ein Auge öffnen. Ich hob ab. „Hm ja?!“ Wobei das a vom ja aufgrund der frühen Stunde auditiv sehr hinterher hang. Eine völlig überdrehte, hohe, von sich überzeugte Stimme bahnte sich ihren Weg in meinen Gehörgang. Sie wäre Frau blablabla von blablabla und ich hätte an einem soundso teilgenommen.
Aber genau! Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Nein, wie Schlaf über meiner Nase. Ich habe mich vor einigen Wochen in einem Gewinnspiel des Spiegels* eingeschrieben. Voller Hoffnung setzte ich damals schon auf die Siegerehrung, doch bis zu diesem Anruf hatte ich das schon wieder längst vergessen. Umso mehr erschien mir die Spiegel*-Frau und was sie zu sagen hatte wie eine Botschaft aus dem Jenseits. Die andere Seite des Spiegels.
„Ähm ja Frau xxxxxxxx, sie haben jetzt mehrere hundert Teilnehmer hinter sich gelassen und sind nun in die Finalisten Runde eingestiegen!“ Ich konnte hören, dass sie am anderen Ende der Leitung erwartungsvoll lächelt.
„Das ja klasse. Und was bedeutet das?“
„Naja, wir benachrichtigen in diesen Tagen alle Leute, die es ins Finale geschafft haben und dann müssen Sie nur noch ihre Däumchen gedrückt halten, dass Sie einen der Preise abstauben können.“ Wieder spürte ich ihr erwartungsfrohes Grinsen.
Abstauben also. Scheiße, ich muss mein Badezimmer putzen.
„Was gibt es denn eigentlich zu gewinnen?“
Sie wird meine Vermutung, es sei ein Zeitschriften Abonnement, zerschlagen.
„Der 1.Preis ist ein dreiwöchiger Urlaub in Australien oder der Gegenwert von 8.500€.“
Der Gegenwert!
„Der 2.Preis ist eine sechstägige Kreuzfahrt oder der Gegenwert von 6.000€.“
Der Gegenwert gottverdammt!
„Der 3.Preis ist ein Wochenende in New York City mit Shopping Gutschein.“
Sie erzählt letzteres eher gelangweilt, aber hier setzt mein Strahlen ein, auf das sich die Frau vom Spiegel* schon viel eher einstellte.
„Jaaa. Exakt deswegen habe ich mich an diesem Preisausschreiben beteiligt!!!“ „Super!“
„Und wie lang dauert es jetzt noch, bis ich erfahre, ob ich einen der Preise abgestaubt habe oder nicht?“
„Na Frau xxxxxxxx, Sie werden dann von unserem Notar hier in Hamburg schriftlich benachrichtigt, das wird noch seine zwei oder drei Monate dauern.“
Warum sagt sie eigentlich meinen Namen so oft? Um sicher zu gehen, dass ich mich ihr verbunden fühle und nicht auflege?
Am Ende des Telefonates fragt sie mich, ob sie mir eine Freude mit einem Dauerbezug machen kann. Selbstredend gibt es da heute und jetzt Sonderkonditionen, der Spiegel* ist eben human und so. „Neeee, dankeschön.“
Ho, ein Vierteljahr Wartezeit isn ganz schönes Brot. Ich meine, in einem Vierteljahr –also im Herbst- fliege ich nach New York. Wie darf ich mir das vorstellen; da werde ich dann eine Woche bevor ich meine teuer bezahlte Reise antrete, dahingehend informiert, dass ich den Platz 3 belegt habe im Gewinnspiel?
Ich finde, die hätten sich zeitlich ruhig mal etwas besser auf meine Lebensumstände einstellen können.
Und wieso sächselt Frau Mirror (weshalb kenne ich IHREN Namen eigentlich nicht?), wenn der Spiegel* in Hamburg sitzt?
I am confused. And it’s just early in the morning.
The mourning.
Aber genau! Da fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Nein, wie Schlaf über meiner Nase. Ich habe mich vor einigen Wochen in einem Gewinnspiel des Spiegels* eingeschrieben. Voller Hoffnung setzte ich damals schon auf die Siegerehrung, doch bis zu diesem Anruf hatte ich das schon wieder längst vergessen. Umso mehr erschien mir die Spiegel*-Frau und was sie zu sagen hatte wie eine Botschaft aus dem Jenseits. Die andere Seite des Spiegels.
„Ähm ja Frau xxxxxxxx, sie haben jetzt mehrere hundert Teilnehmer hinter sich gelassen und sind nun in die Finalisten Runde eingestiegen!“ Ich konnte hören, dass sie am anderen Ende der Leitung erwartungsvoll lächelt.
„Das ja klasse. Und was bedeutet das?“
„Naja, wir benachrichtigen in diesen Tagen alle Leute, die es ins Finale geschafft haben und dann müssen Sie nur noch ihre Däumchen gedrückt halten, dass Sie einen der Preise abstauben können.“ Wieder spürte ich ihr erwartungsfrohes Grinsen.
Abstauben also. Scheiße, ich muss mein Badezimmer putzen.
„Was gibt es denn eigentlich zu gewinnen?“
Sie wird meine Vermutung, es sei ein Zeitschriften Abonnement, zerschlagen.
„Der 1.Preis ist ein dreiwöchiger Urlaub in Australien oder der Gegenwert von 8.500€.“
Der Gegenwert!
„Der 2.Preis ist eine sechstägige Kreuzfahrt oder der Gegenwert von 6.000€.“
Der Gegenwert gottverdammt!
„Der 3.Preis ist ein Wochenende in New York City mit Shopping Gutschein.“
Sie erzählt letzteres eher gelangweilt, aber hier setzt mein Strahlen ein, auf das sich die Frau vom Spiegel* schon viel eher einstellte.
„Jaaa. Exakt deswegen habe ich mich an diesem Preisausschreiben beteiligt!!!“ „Super!“
„Und wie lang dauert es jetzt noch, bis ich erfahre, ob ich einen der Preise abgestaubt habe oder nicht?“
„Na Frau xxxxxxxx, Sie werden dann von unserem Notar hier in Hamburg schriftlich benachrichtigt, das wird noch seine zwei oder drei Monate dauern.“
Warum sagt sie eigentlich meinen Namen so oft? Um sicher zu gehen, dass ich mich ihr verbunden fühle und nicht auflege?
Am Ende des Telefonates fragt sie mich, ob sie mir eine Freude mit einem Dauerbezug machen kann. Selbstredend gibt es da heute und jetzt Sonderkonditionen, der Spiegel* ist eben human und so. „Neeee, dankeschön.“
Ho, ein Vierteljahr Wartezeit isn ganz schönes Brot. Ich meine, in einem Vierteljahr –also im Herbst- fliege ich nach New York. Wie darf ich mir das vorstellen; da werde ich dann eine Woche bevor ich meine teuer bezahlte Reise antrete, dahingehend informiert, dass ich den Platz 3 belegt habe im Gewinnspiel?
Ich finde, die hätten sich zeitlich ruhig mal etwas besser auf meine Lebensumstände einstellen können.
Und wieso sächselt Frau Mirror (weshalb kenne ich IHREN Namen eigentlich nicht?), wenn der Spiegel* in Hamburg sitzt?
I am confused. And it’s just early in the morning.
The mourning.
To book in advance
Ich möchte gerne ein Buch schreiben.
Aber meine Arbeitszeiten lassen das nicht zu.
Aber meine Arbeitszeiten lassen das nicht zu.
Dienstag, 20. Mai 2008
One of the first poems
Angst verbreitet
Augen geweitet
Ausbeutung vorangeschritten
Was sind das nur für Sitten
Zum besseren Menschen in 438 Schritten
Alles ist schön und das Leben zu kitten
Also ich muss doch schon sehr bitten
Augen geweitet
Ausbeutung vorangeschritten
Was sind das nur für Sitten
Zum besseren Menschen in 438 Schritten
Alles ist schön und das Leben zu kitten
Also ich muss doch schon sehr bitten
The meaning of it all?
I have to write 'cause it frees my soul
...like...
So absolutely not soulless as long as I have those lyrics
...like...
So absolutely not soulless as long as I have those lyrics
Wie Sand durch meine Hände
Sein eindrucksvolles Ansehen
Seine Eleganz im Gehen und auch Stehen
Nichts passiert aus Versehen
Sein verschwitzter Bauch
Eingehüllt in Rauch
Kleine Haare, die ich so toll finde, hat er auch
Vom Bauchnabel abwärts eingereiht
Eine große Jacke und wie er mich nimmt
Wenn es fröstelt und wenn es schneit
Wie akkurat er seinen Bart trimmt
Wie seine Hosen hängen
Wie er sich befreit aus jeglichen Zwängen
Seine Zuneigung konsumieren in kolossalsten Mengen
Wie einfühlsam er seine Hand
Auf die Meine legt
Romantischer als ein Spaziergang am sonnengetränkten Strand
Wie er seine Freundschaften pflegt
Was Großspuriges durch seinen Kopf geht
Wie er am Glas nippt
Wie er seine Fanta kippt
Wie er Symbole in seinen Controller tippt
Wenn er lacht
Und mich damit jedes Mal erschrocken macht
Denn seine verträumten Augen
Geben mir zu wenig Glauben
Für mein Leben und diese Welt
Seine Kraft und ob sie mich tatsächlich hält
Die Skepsis, an der ich es merke
Seine Zukunft, seine Stärke
Und heute schaut er mich irgendwie anders an
Ich komme überhaupt nicht mehr ran
Denn sein Blick nach fünf Bier
Zeigt mir
Sein Liebe gilt nicht mehr mir
Seine Eleganz im Gehen und auch Stehen
Nichts passiert aus Versehen
Sein verschwitzter Bauch
Eingehüllt in Rauch
Kleine Haare, die ich so toll finde, hat er auch
Vom Bauchnabel abwärts eingereiht
Eine große Jacke und wie er mich nimmt
Wenn es fröstelt und wenn es schneit
Wie akkurat er seinen Bart trimmt
Wie seine Hosen hängen
Wie er sich befreit aus jeglichen Zwängen
Seine Zuneigung konsumieren in kolossalsten Mengen
Wie einfühlsam er seine Hand
Auf die Meine legt
Romantischer als ein Spaziergang am sonnengetränkten Strand
Wie er seine Freundschaften pflegt
Was Großspuriges durch seinen Kopf geht
Wie er am Glas nippt
Wie er seine Fanta kippt
Wie er Symbole in seinen Controller tippt
Wenn er lacht
Und mich damit jedes Mal erschrocken macht
Denn seine verträumten Augen
Geben mir zu wenig Glauben
Für mein Leben und diese Welt
Seine Kraft und ob sie mich tatsächlich hält
Die Skepsis, an der ich es merke
Seine Zukunft, seine Stärke
Und heute schaut er mich irgendwie anders an
Ich komme überhaupt nicht mehr ran
Denn sein Blick nach fünf Bier
Zeigt mir
Sein Liebe gilt nicht mehr mir
Sonntag, 18. Mai 2008
King of my castle
Ist es falsch nur für sich zu leben
Für einen Menschen nicht alles zu geben
Nicht geben können
Nicht geben wollen
Nicht wie unsere Eltern sagen wir sollen
Von Schnelllebigkeit inspiriert
In der sich niemand wirklich auf den Anderen konzentriert
Nicht kann
Und nicht will
Die Schuhe, die du trägst
Welche Kontakte du pflegst
Schlüssig wie ein Palindrom
Leere Augen als Syndrom
Angst was zu verpassen das Symptom
Ein strahlendes Antlitz
Glossen spitz
Doch verwaist wie ein Walt Disney Rehkitz
Kein Angriff auf den freien Willen
Du kannst sie alle täuschen hinter Ray Ban Sonnenbrillen
Der Rum auf der Zunge
Der Rauch in der Lunge
Twelve hour turn
Okay, aber keine Lust dir zuzuhören
Keine Gründe für Telefonate
Im Dickicht wie für Bach die Sonate
Vive le weekend
Nächste Woche erneut
Auch wieder ganz enthemmt
Du weißt, wie mich ein Treffen freut
Und Verbindlichkeit scheut
Zu dem Ort, wo ich dein Lieblingslied spiel
Wirst du hingezogen subtil
Lass noch schnell den Sonnenaufgang ansehen
Ich werde dann nach Hause gehen
Ein schnelles Verabschieden
Wie schön
Beinah hätte ich die Narretei vermieden
„Auf Wiedersehen“
Vor der Haustür ein tiefer Zug
Ein Ende gesetzt dem Spuk
The feelings come, the feelings go
Wenn das so ist, dann akzeptiere ich es so
Die U-Bahn kommt in diesen Sekunden
Wieder aufstehen werde ich erst in den Nachmittagsstunden
Und wenn ich die Augen schließe, bin ich allein
Aber wenn ich erwache, werde ich nicht einsam sein
Für einen Menschen nicht alles zu geben
Nicht geben können
Nicht geben wollen
Nicht wie unsere Eltern sagen wir sollen
Von Schnelllebigkeit inspiriert
In der sich niemand wirklich auf den Anderen konzentriert
Nicht kann
Und nicht will
Die Schuhe, die du trägst
Welche Kontakte du pflegst
Schlüssig wie ein Palindrom
Leere Augen als Syndrom
Angst was zu verpassen das Symptom
Ein strahlendes Antlitz
Glossen spitz
Doch verwaist wie ein Walt Disney Rehkitz
Kein Angriff auf den freien Willen
Du kannst sie alle täuschen hinter Ray Ban Sonnenbrillen
Der Rum auf der Zunge
Der Rauch in der Lunge
Twelve hour turn
Okay, aber keine Lust dir zuzuhören
Keine Gründe für Telefonate
Im Dickicht wie für Bach die Sonate
Vive le weekend
Nächste Woche erneut
Auch wieder ganz enthemmt
Du weißt, wie mich ein Treffen freut
Und Verbindlichkeit scheut
Zu dem Ort, wo ich dein Lieblingslied spiel
Wirst du hingezogen subtil
Lass noch schnell den Sonnenaufgang ansehen
Ich werde dann nach Hause gehen
Ein schnelles Verabschieden
Wie schön
Beinah hätte ich die Narretei vermieden
„Auf Wiedersehen“
Vor der Haustür ein tiefer Zug
Ein Ende gesetzt dem Spuk
The feelings come, the feelings go
Wenn das so ist, dann akzeptiere ich es so
Die U-Bahn kommt in diesen Sekunden
Wieder aufstehen werde ich erst in den Nachmittagsstunden
Und wenn ich die Augen schließe, bin ich allein
Aber wenn ich erwache, werde ich nicht einsam sein
Holding hands - take care of your friends
Eine Sms ohne Nachricht
Doch diese wunderschöne Seite bringt Nachsicht
***kolja-iwolgin.blogspot.com***
Doch diese wunderschöne Seite bringt Nachsicht
***kolja-iwolgin.blogspot.com***
Freitag, 16. Mai 2008
Why you see yourself always in another way as your friends do?
20:20. 20 Minuten zu spät. Ich sage
„Gottverdammt, ich weiß ganz genau wo die Holzmarktstraße ist.“
Er sagt
„Whatever, ich mache Google maps an.“
Es wird sich herausstellen, dass wir in die völlig falsche Richtung laufen und allein der Punkt, dass ich in den Straßen, in denen ich mich Status quo nicht auskenne, aufwuchs, treibt mir die Röte in mein von tiefen Augenschatten gezeichnetes Gesicht.
„Wir müssen umdrehen.“
„Ach ja stimmt, dann weiß ich aber echt wie es weitergeht.“
„Ich lasse Google maps dann mal an, ne…“
Eine Zigarette später packe ich meine Selbstachtung beim Schopfe und spreche
„Ey, du weißt doch, normalerweise bin ich total organisiert!“
Und er wird sagen, was mich für die ersten Sekunden zwar schockiert, mich danach aber die verklebten Augen öffnen lässt.
„Stäv. Du hast bisher alle Klischees erfüllt, die ich im Vornherein für dich erstellte.
Du bist verplant, ohne Organisation, chaotisch und selbst wenn du überzeugt bist, etwas ganz genau zu wissen, liegst du meilenweit daneben!“
Er lächelt mich an. Bestimmt, aber herzlich.
Und ich dachte immer, ich wäre die Reinkarnation des Perfektionismus.
„Gottverdammt, ich weiß ganz genau wo die Holzmarktstraße ist.“
Er sagt
„Whatever, ich mache Google maps an.“
Es wird sich herausstellen, dass wir in die völlig falsche Richtung laufen und allein der Punkt, dass ich in den Straßen, in denen ich mich Status quo nicht auskenne, aufwuchs, treibt mir die Röte in mein von tiefen Augenschatten gezeichnetes Gesicht.
„Wir müssen umdrehen.“
„Ach ja stimmt, dann weiß ich aber echt wie es weitergeht.“
„Ich lasse Google maps dann mal an, ne…“
Eine Zigarette später packe ich meine Selbstachtung beim Schopfe und spreche
„Ey, du weißt doch, normalerweise bin ich total organisiert!“
Und er wird sagen, was mich für die ersten Sekunden zwar schockiert, mich danach aber die verklebten Augen öffnen lässt.
„Stäv. Du hast bisher alle Klischees erfüllt, die ich im Vornherein für dich erstellte.
Du bist verplant, ohne Organisation, chaotisch und selbst wenn du überzeugt bist, etwas ganz genau zu wissen, liegst du meilenweit daneben!“
Er lächelt mich an. Bestimmt, aber herzlich.
Und ich dachte immer, ich wäre die Reinkarnation des Perfektionismus.
Freitag, 2. Mai 2008
Just be my boy
Weite Hosen latschend über ein Beet voll Rosen
Nicht ohne mir vorher eine gepflückt zu haben
Oh was habe ich für ein Glück
Was habe ich für ein Glück
Kleidung unauffällig, doch nicht minder schick
Mit großem Gefühl für den Understatement Trick
Immer cool, immer lay down, immer gechillt
Mit einem Blick, der Sehnsüchte stillt
Hände, die sich über einen legen
Voll Schutz stundenlang hegen
Selbstlos gibt er seinen Segen
Und seine Kopfhörer blitzen unter der Kapuze hervor
Nur die allerbeste Musik erreicht sein Ohr
Wie er mit der Zigarette um die Ecke kurvt
Wie erhaben er zum Bahnhof schlurft
Was für ein wunderschöner Mann
Wann werde ich ihn wieder sehen?
Wann
Wann
Und wann
Was wird geschehen?
Dann
Dann
Und dann
Nicht ohne mir vorher eine gepflückt zu haben
Oh was habe ich für ein Glück
Was habe ich für ein Glück
Kleidung unauffällig, doch nicht minder schick
Mit großem Gefühl für den Understatement Trick
Immer cool, immer lay down, immer gechillt
Mit einem Blick, der Sehnsüchte stillt
Hände, die sich über einen legen
Voll Schutz stundenlang hegen
Selbstlos gibt er seinen Segen
Und seine Kopfhörer blitzen unter der Kapuze hervor
Nur die allerbeste Musik erreicht sein Ohr
Wie er mit der Zigarette um die Ecke kurvt
Wie erhaben er zum Bahnhof schlurft
Was für ein wunderschöner Mann
Wann werde ich ihn wieder sehen?
Wann
Wann
Und wann
Was wird geschehen?
Dann
Dann
Und dann
Spasmism
Er will sie ganz
Und bekommt nur einen letzten Tanz
Er will sie küssen
Die wunderschönsten Lippen
Doch er wird sie ziehen lassen müssen
Er will ihre Hand halten
Und muss auf unbeeindruckt schalten
Will ihre Freunde kennen lernen
Und muss sie teilen mit anderen Kerlen
Er will sie beschenken
Und sie wird ihn in eine andere Richtung lenken
Er will die nächste Etappe starten
Sagt er es jetzt, wird er für immer auf sie warten
Er will sie beschützen
Sie wird sich niemals auf ihn stützen
Er will siegen in diesem sinnlosen Kampf
Für sie nur ein weiterer Krampf
Sagen zu müssen, wie sie fühlt
Bevor sie sich die Gedanken wegspült
Drum sagt er am Besten gar kein Wort
Und lässt sich führen an ihren Ort
An dem Liebe keinen Stellenwert kriegt
Weil die Liebe überall hier liegt
Und bekommt nur einen letzten Tanz
Er will sie küssen
Die wunderschönsten Lippen
Doch er wird sie ziehen lassen müssen
Er will ihre Hand halten
Und muss auf unbeeindruckt schalten
Will ihre Freunde kennen lernen
Und muss sie teilen mit anderen Kerlen
Er will sie beschenken
Und sie wird ihn in eine andere Richtung lenken
Er will die nächste Etappe starten
Sagt er es jetzt, wird er für immer auf sie warten
Er will sie beschützen
Sie wird sich niemals auf ihn stützen
Er will siegen in diesem sinnlosen Kampf
Für sie nur ein weiterer Krampf
Sagen zu müssen, wie sie fühlt
Bevor sie sich die Gedanken wegspült
Drum sagt er am Besten gar kein Wort
Und lässt sich führen an ihren Ort
An dem Liebe keinen Stellenwert kriegt
Weil die Liebe überall hier liegt
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