Ich kann nicht sagen ob es mir grad schlecht geht oder gut
Weil ich viel zu wenig aufnehme, was sich um mich herum tut
Meistens bin ich hier
Manchmal wegen dir
Unausgeschlafen bin ich ständig
Der morgendliche Realitätsverlust wird beständig
Ich mache die Nacht zu oft zum Tag
Vergesse zu oft was ich sag'
Selten bin ich da
Weil ich vorher schon woanders war
Mein Kaffee ist bezahlt
Meine Hände bemalt
Mein Wille ist gedrückt
Mein Platz ist geschmückt
Ab und an bin ich entzückt
Wenn das Aufstehen glückt
Oft wegen dir
Und noch öfter ohne dich
Teilweise behinder ich mich
Denn die Synthetik hindert sicherlich
Zu häufig sehe ich ohne zu schauen
Zu gut bin ich im Mauern bauen
Alles 200 mal durchkauen
Und schlußendlich doch nicht überlegen
Ich bin dir ergeben
Doch ich bin am Leben
Freitag, 30. Januar 2009
geschrieben im august, veröffentlicht im januar
Über den Dächern von Berlin
Habe ich einen Wesenszug an dich verliehen
Über den Dächern dieser Stadt
War es das Schicksal, das mich wachgerüttelt hat
Nicht die Muse hat mich geküsst
Hier auf jenem Dach
Schüttelte sie mich wach
Hätte ich das vorher gewusst
Wäre alles nicht so spannend gewesen
Hätte ich mehr Bücher gelesen
Zwischen all der Dummheit
Unter all dem Stupiden
Funkelnde Augen wie Asteoriden
Hätte ich dich gemieden
Hätte ich falsch entschieden
Habe ich einen Wesenszug an dich verliehen
Über den Dächern dieser Stadt
War es das Schicksal, das mich wachgerüttelt hat
Nicht die Muse hat mich geküsst
Hier auf jenem Dach
Schüttelte sie mich wach
Hätte ich das vorher gewusst
Wäre alles nicht so spannend gewesen
Hätte ich mehr Bücher gelesen
Zwischen all der Dummheit
Unter all dem Stupiden
Funkelnde Augen wie Asteoriden
Hätte ich dich gemieden
Hätte ich falsch entschieden
Mittwoch, 28. Januar 2009
where we at
Die Lichter senken sich
Die Dichter denken nich
Jetzt zumindest nicht
Es reicht der Blick in ein verletzliches Gesicht
Die Eindrücke werden im Morgengrauen geformt zu einem Gedicht
Intellektueller Verzicht
Den ganzen Tag
Warum man das Licht nicht mag
Und das Schwarz so sehr
Von wem wird man geführt?
Wenn man die eigenartigsten Dinge spürt
Oder liegt das alles an dem Beat
Wie mir geschieht
Der Bass
Und was ich ohne das nicht alles verpass'
Die Klänge
Das seelenlose Menschengedränge
Die Tanzflächenenge
Meine verstrahlten Gänge
In der Nacht
Was die Fantasie mit mir macht
Wenn Chemie über meine Körperkontrolle wacht
Was hast du gedacht?
Natürlich habe ich dich ausgelacht
Von 170 Menschen nehme ich hier nur einen wahr
Und das ist schon rar
Weil du nie weißt, was sich in den Köpfen der Einzelnen abspielt
Wer es ernst meint und wer nur auf seinen eigenen Vorteil abzielt
Und im Grunde ist es mir total egal
Dennoch stelle ich mich mit verschränkten Armen in den Saal
Und frage
Drachenläufer oder Rachensäufer
Was verkaufst du deiner Umwelt
Und was verdammt nochmal ist eigentlich die Konstante, die dich hält?
Die Dichter denken nich
Jetzt zumindest nicht
Es reicht der Blick in ein verletzliches Gesicht
Die Eindrücke werden im Morgengrauen geformt zu einem Gedicht
Intellektueller Verzicht
Den ganzen Tag
Warum man das Licht nicht mag
Und das Schwarz so sehr
Von wem wird man geführt?
Wenn man die eigenartigsten Dinge spürt
Oder liegt das alles an dem Beat
Wie mir geschieht
Der Bass
Und was ich ohne das nicht alles verpass'
Die Klänge
Das seelenlose Menschengedränge
Die Tanzflächenenge
Meine verstrahlten Gänge
In der Nacht
Was die Fantasie mit mir macht
Wenn Chemie über meine Körperkontrolle wacht
Was hast du gedacht?
Natürlich habe ich dich ausgelacht
Von 170 Menschen nehme ich hier nur einen wahr
Und das ist schon rar
Weil du nie weißt, was sich in den Köpfen der Einzelnen abspielt
Wer es ernst meint und wer nur auf seinen eigenen Vorteil abzielt
Und im Grunde ist es mir total egal
Dennoch stelle ich mich mit verschränkten Armen in den Saal
Und frage
Drachenläufer oder Rachensäufer
Was verkaufst du deiner Umwelt
Und was verdammt nochmal ist eigentlich die Konstante, die dich hält?
blectum
Ich bin so nah dran
So kurz davor
Mein Blick ist gerichtet
Und ich habe ein offenes Ohr
Meine Augen sind geweitet
Der Strom geleitet
Und Nebensächlichkeiten vorbereitet
Ich spüre mich schon dort
Oh Lord
Und ach Jesus
Der Verdruss
Etwas wirft mich aus der Bahn
Irgendwas lässt den Bus immer ohne mich losfahren
Ich würde jetzt gerne endlich wissen
Was es ist
Denn es ist wirklich beschissen
Wenn du nicht weißt, ob du es vielleicht selber bist
So kurz davor
Mein Blick ist gerichtet
Und ich habe ein offenes Ohr
Meine Augen sind geweitet
Der Strom geleitet
Und Nebensächlichkeiten vorbereitet
Ich spüre mich schon dort
Oh Lord
Und ach Jesus
Der Verdruss
Etwas wirft mich aus der Bahn
Irgendwas lässt den Bus immer ohne mich losfahren
Ich würde jetzt gerne endlich wissen
Was es ist
Denn es ist wirklich beschissen
Wenn du nicht weißt, ob du es vielleicht selber bist
Ich würde auf der Stelle alles aufgeben
Für dein Leben
Meinen Geist und mein zielgerichtetes Streben
Nur um dir Erfüllung zu geben
Weil mein Herz klopft, wenn ich dich sehe
Weil mir warm wird, wenn ich vor dir stehe
Weil ich mit Stolz erfüllt bin, wenn ich neben dir gehe
Weil ich fast verstehe
Es ist ein kleines Wort in deinem Satz
Es beißt sich fest und findet seinen Platz
In meinem Kopf
In meinem Kopf
Es ist eine unauffällige Melodie, die von dir ausgeht
Hey für mich ist es nie zu spät
Bei dir
Und ob ich am Ende gewinne oder doch verlier'
Ich bin halt so komplett glückselig hier
Mit dir.
Für dein Leben
Meinen Geist und mein zielgerichtetes Streben
Nur um dir Erfüllung zu geben
Weil mein Herz klopft, wenn ich dich sehe
Weil mir warm wird, wenn ich vor dir stehe
Weil ich mit Stolz erfüllt bin, wenn ich neben dir gehe
Weil ich fast verstehe
Es ist ein kleines Wort in deinem Satz
Es beißt sich fest und findet seinen Platz
In meinem Kopf
In meinem Kopf
Es ist eine unauffällige Melodie, die von dir ausgeht
Hey für mich ist es nie zu spät
Bei dir
Und ob ich am Ende gewinne oder doch verlier'
Ich bin halt so komplett glückselig hier
Mit dir.
reich für einen tag
Als ich heute nach Hause kam, meinen Gang in die Küche lenkte und gegen ein Meer aus leeren Flaschen stieß, dachte ich bei mir "Mädchen, jetzt musst du aber wirklich mal was ändern!". Ich öffnete den Kühlschrank und holte eine Cola heraus.
Rauchte ein oder zwei Zigaretten und beschloss: heute ist Zahltag!
Für mich, Becks, Heineken, Schultheiss, Berliner Pilsener, meinem zugestellten Küchenboden und den Balkon, der mehrere ausgetrunkene Kästen Bier beherbergt.
Gesagt, getan. Und nach vier Besuchen im glücklicherweise nur 80 Meter entfernten Kaisers Tengelmann Supermarkt stand ich an der Kasse bei einer hustenen, dicklichen Kassiererin mit Kurzhaarschnitt und löste die Leergutscheine ein.
deine art ist art
Morgenstund hat ja bekanntlich Gold im Mund und so klingelte es am frühen Mittag an unserer Haustür; der begabte Martin kam vorbei um sich eine Wand in der Wohnung auszusuchen die er zeichnerisch verschönern und zu einem Unikat machen kann. Die perfekte Stelle war schnell gewählt, die Farbe ausgepackt, die Entfaltung da.
Ich denke Martin hätte zügiger arbeiten können, wenn ich nicht alle 20 Minuten in das Wohnzimmer gekommen wäre, um ihn zu fragen ob er einen Tee oder etwas zu essen haben möchte.
Oder ihn nicht ausgefragt hätte über seine Kunst und was er in den nächsten Jahren als aufstrebenes Talent geplant hat.
Ein Kunstwerk ist geschaffen und mit ihm helle Begeisterung.
Wow.
In drei Stunden einfach mal so etwas an die Wand zu kriegen ist schon beeindruckend.
Kunst.
Ich frage mich, was in unserem Leben als Kunst durchgeht ohne dass es welche ist und was alles Kunst ist, ohne dass sie anerkannt wird.
Ist es eine Kunst, die U-Bahn nicht zu verpassen?
Ist es Kunst, mit nackten Füßen in Farbe zu treten, dann ziellos über eine am Boden liegende Leinwand zu laufen und für das Endprodukt fünfstellige Gagen einzunehmen?
Ist es eine Kunst, sich immer sicher zu sein mit den Dingen, die man tut?
Ich denke es ist Kunst
Die Stunde zu nutzen und ihre Gunst.
Ach und P.S. Die Rechte der Bilder liegen bei Martin Kepler.
Freitag, 23. Januar 2009
nachruf
Die großartige Lesley Arfin gibt also ihren Blog auf. Am 07.01.09 verfasste sie ihren letzten Post, in dem sie verkündete, von nun an ihr ganzes Schaffen in das missbehave magazine zu stecken. Warum sollte man sich als Künstler auch auf zwei Projekte gleichzeitig konzentrieren können? Nach mehreren Klicks auf cafeconlesley, beziehungsweise cafeconlesleyRIP wie sie es jetzt nennt, konnte ich mich nicht zurückhalten und habe auch einen Kommentar geschrieben; den 31. nebenbei bemerkt (ob ich auch 31 Kommentare unter meinem letzten Post hätte?). "Lets dig out your souls!" war meine Anmerkung, auch wenn es -zugegebenen- ein klein wenig von Oasis abgekupftert ist, aber hier zählt die Enttäuschung.
Lesley kriegt also mehr Kohle bei missbehave, aber ist sie auch gleichermaßen ausgefüllt?
Finanzieller Wohlstand = Seelenfrieden?
Um das herauszufinden, müsste ich ihr wohl eine E-Mail mit genau der Frage schicken. Doch ich denke nicht, dass sie zwischen den ganzen C-Promi Parties mit gratis Sekt und Fingerfood Zeit hätte mir zu antworten. Oder überhaupt auf die Fragestellung einzugehen.
Ach Lesley, was soll nur aus dir werden?
Du bist nicht mehr 27.
Und weiß eigentlich jemand, worum es sich bei missbehave dreht?
Wahrscheinlich darum nicht das Richtige zu tun.
So missbehave.
Lesley kriegt also mehr Kohle bei missbehave, aber ist sie auch gleichermaßen ausgefüllt?
Finanzieller Wohlstand = Seelenfrieden?
Um das herauszufinden, müsste ich ihr wohl eine E-Mail mit genau der Frage schicken. Doch ich denke nicht, dass sie zwischen den ganzen C-Promi Parties mit gratis Sekt und Fingerfood Zeit hätte mir zu antworten. Oder überhaupt auf die Fragestellung einzugehen.
Ach Lesley, was soll nur aus dir werden?
Du bist nicht mehr 27.
Und weiß eigentlich jemand, worum es sich bei missbehave dreht?
Wahrscheinlich darum nicht das Richtige zu tun.
So missbehave.
Mittwoch, 21. Januar 2009
ya you could
Und in einem dieser dreckigen Clubs
Bekomme ich einen unerwarteten Schubs
"Hey da drüben ist auch noch Platz sich zu bewegen!"
"Ja, aber ich möchte doch nur meinen Arm um dich legen."
"Aber ich kenne dich nicht und sehe auch keinen Grund dafür."
"Ist das deine niedliche Schüchternheit, die ich jetzt grad schür'?
Ich meine, hör mal hin, so ein schönes Lied und wenn ich doch schon mal hier bin..."
Konzentriert nippe ich an meinem Gin
"Stimmt, nun kann ich den Text auch verstehen!
Es geht um Liebe.
Es tut mir Leid, da muss ich leider gehen."
Bekomme ich einen unerwarteten Schubs
"Hey da drüben ist auch noch Platz sich zu bewegen!"
"Ja, aber ich möchte doch nur meinen Arm um dich legen."
"Aber ich kenne dich nicht und sehe auch keinen Grund dafür."
"Ist das deine niedliche Schüchternheit, die ich jetzt grad schür'?
Ich meine, hör mal hin, so ein schönes Lied und wenn ich doch schon mal hier bin..."
Konzentriert nippe ich an meinem Gin
"Stimmt, nun kann ich den Text auch verstehen!
Es geht um Liebe.
Es tut mir Leid, da muss ich leider gehen."
für dich und die meisten von dir
Was? Nee doch ich habe dir zugehört
Deine falsche Aussprache hat mich nur zu sehr gestört
Deshalb habe ich meine Gedankengänge irgendwann schweifen lassen
Und begonnen, mich mit anderen Dingen zu befassen
Diese Informationsmassen
Die du zu transportieren versuchst
Jeden Tag ein neuer Versuch
Weswegen du eine Pausenbegleitung weniger verbuchst
Es ist wie ein schlimmer Fluch
Nein, ich will nicht wissen was du denkst
Und was du wem zum Geburtstag schenkst
Ich möchte dich nicht kränken
Du solltest dein Mitteilungsbedürfnis nur etwas einschränken
Oder deine Aufmerksamkeit bitte auf jemand Anderes lenken
Ich mag dich
Echt
Aber mit deinem begrenzten Horizont komme ich einfach nicht zurecht
Deine falsche Aussprache hat mich nur zu sehr gestört
Deshalb habe ich meine Gedankengänge irgendwann schweifen lassen
Und begonnen, mich mit anderen Dingen zu befassen
Diese Informationsmassen
Die du zu transportieren versuchst
Jeden Tag ein neuer Versuch
Weswegen du eine Pausenbegleitung weniger verbuchst
Es ist wie ein schlimmer Fluch
Nein, ich will nicht wissen was du denkst
Und was du wem zum Geburtstag schenkst
Ich möchte dich nicht kränken
Du solltest dein Mitteilungsbedürfnis nur etwas einschränken
Oder deine Aufmerksamkeit bitte auf jemand Anderes lenken
Ich mag dich
Echt
Aber mit deinem begrenzten Horizont komme ich einfach nicht zurecht
the killlllllls
yellow waiting
Etwas hält mich ganz ganz fest
Und ich weiß nicht was
Doch es ist stärker als der Rest
Wasser ist nass
Und der Winter ist kalt
Das Echo, was schallt
Ein Weggefährte, der lallt
Eine Ampel, die leuchtet
Meine Kehle ist befeuchtet
Mein Geist ist erleuchtet
Ich habe mich hier selber rausgenommen
Und im 1,50 Meter Becken verschwommen
Aber ich glaube das ist richtig
Denn was ist schon großartig wichtig
In diesem Abschnitt von Leben
Kann nur das Abstrakte mir noch mehr geben
Und ich weiß nicht was
Doch es ist stärker als der Rest
Wasser ist nass
Und der Winter ist kalt
Das Echo, was schallt
Ein Weggefährte, der lallt
Eine Ampel, die leuchtet
Meine Kehle ist befeuchtet
Mein Geist ist erleuchtet
Ich habe mich hier selber rausgenommen
Und im 1,50 Meter Becken verschwommen
Aber ich glaube das ist richtig
Denn was ist schon großartig wichtig
In diesem Abschnitt von Leben
Kann nur das Abstrakte mir noch mehr geben
rrrrr
Egal wann
Du rufst mich immer an
Wenn ich grad nicht kann
Egal wo
Ich schreie immer ganz laut Hallo
Wenn du grad schon schläfst oder so
Egal wie
Es ist wie eine geballte Anergie
Wir erreichen uns wohl nie
Du rufst mich immer an
Wenn ich grad nicht kann
Egal wo
Ich schreie immer ganz laut Hallo
Wenn du grad schon schläfst oder so
Egal wie
Es ist wie eine geballte Anergie
Wir erreichen uns wohl nie
Ich gebe mich den Visionen hin
Für einige Stunden vergesse ich wo ich bin
Dann fällt mein Blick als Erstes auf dein Bild
Was für ein paar Sekunden meine große Leere dann stillt
Meine Sicht verschwimmt
Ob das hier auch wirklich alles so stimmt?
Ist die ganze Welt gedichtet?
Ist alles auf Lügen ausgerichtet?
Und gebaut
Wenn dir jemand ganz tief in die Augen schaut
Und du so gar nichts spürst
Liegt es daran, dass du ein anderes Leben führst
Bereichert durch Worte
Beschwingt durch Orte
Ohne Pause
Und die nie endene Frage wann bist du zu Hause?
Wenn das Sentimentale kippt
Ist es der erneute Blick zu deinem Bild, welches mir Hoffnung wieder gibt
Für einige Stunden vergesse ich wo ich bin
Dann fällt mein Blick als Erstes auf dein Bild
Was für ein paar Sekunden meine große Leere dann stillt
Meine Sicht verschwimmt
Ob das hier auch wirklich alles so stimmt?
Ist die ganze Welt gedichtet?
Ist alles auf Lügen ausgerichtet?
Und gebaut
Wenn dir jemand ganz tief in die Augen schaut
Und du so gar nichts spürst
Liegt es daran, dass du ein anderes Leben führst
Bereichert durch Worte
Beschwingt durch Orte
Ohne Pause
Und die nie endene Frage wann bist du zu Hause?
Wenn das Sentimentale kippt
Ist es der erneute Blick zu deinem Bild, welches mir Hoffnung wieder gibt
Dienstag, 20. Januar 2009
dance my ass off till I die
Ich bin empfänglich
Für zugänglich
Jetzt bin ich genetisch
Für pathetisch
Ich kann das Wasser sehen ohne Meer
Ich kann den Salzgehalt schmecken
Ohne mir über die Lippen zu lecken
Die Farben sind breitgeschmiert in der Luft
In meiner Nase platziert sich ein wohlbekannter Duft
Die Szenerie bildet die Kluft
In der die Realität endlich verpufft
Lass uns runterspringen
Und dazu ganz laut unsere Lieder singen
Die schwarzen Balken weichen den Augenringen
Ich wünschte ich müsste nie mehr mit mir selber ringen
Das belastende Hadern
Meine blutdurchpumpten Adern
Und die fortwährende Frage
Ob es legitim ist, was ich in 72 Stunden sage
Ich entziehe mich der Plage
Einfach noch für ein paar Tage
Und der sprudelnde Sekt
Wird dahin schießen, wo das Andere schon steckt
Prost an den, der aneckt
Missachtung an den, der versteckt
Respekt an den, der seinen Lebenslauf absichtlich befleckt
Ein unmoralisches Angebot
Was sich mir heut Nacht bot
Vielleicht ist das der intellektuelle Tod
Aber ich hatte noch nie die Relation zu einem Verbot
Und irgendwo gibt es ja immer das ein oder andere Rettungsboot
Für zugänglich
Jetzt bin ich genetisch
Für pathetisch
Ich kann das Wasser sehen ohne Meer
Ich kann den Salzgehalt schmecken
Ohne mir über die Lippen zu lecken
Die Farben sind breitgeschmiert in der Luft
In meiner Nase platziert sich ein wohlbekannter Duft
Die Szenerie bildet die Kluft
In der die Realität endlich verpufft
Lass uns runterspringen
Und dazu ganz laut unsere Lieder singen
Die schwarzen Balken weichen den Augenringen
Ich wünschte ich müsste nie mehr mit mir selber ringen
Das belastende Hadern
Meine blutdurchpumpten Adern
Und die fortwährende Frage
Ob es legitim ist, was ich in 72 Stunden sage
Ich entziehe mich der Plage
Einfach noch für ein paar Tage
Und der sprudelnde Sekt
Wird dahin schießen, wo das Andere schon steckt
Prost an den, der aneckt
Missachtung an den, der versteckt
Respekt an den, der seinen Lebenslauf absichtlich befleckt
Ein unmoralisches Angebot
Was sich mir heut Nacht bot
Vielleicht ist das der intellektuelle Tod
Aber ich hatte noch nie die Relation zu einem Verbot
Und irgendwo gibt es ja immer das ein oder andere Rettungsboot
love and the marriage
Nein, bei mir und meinem Gatten griff ein anderer Lebensumstand.
Es war der Fakt, dass ich mich nach vier Monaten neuer wohnlicher Situation immernoch nicht gesetzestreu umgemeldet habe (wenn man so ein bisschen Bonnie und Clyde Ambitionen hegt, ist man eben vorsichtig bei solchen Dingen), somit also keine Post beziehen kann, weil nur der Name meines Mitbewohners am Briefkasten/Klingelschild steht. Da ich zu meinem 32.Geburtstag allerdings ein Zeitschriftenabonnement geschenkt bekam, wurde aus S.Rohrbach kurzerhand S.Noack. Und ich muß sagen, es ist ein antreibendes Gefühl, was einem plötzlich für schier unbegrenzte Möglichkeiten bereit stehen. Jetzt mit 28 Jahren und einem Namen wie eine neue Identität.
Sonntag, 18. Januar 2009
owee
Ich frage den Typen neben mir "Ey hast du meine Vernunft irgendwo gesehen?"
Er spricht "Ja du, die wollte einfach schon früher gehen."
Ach, na dann verstehe ich jetzt auch
Warum ich plötzlich soviel Bewegung brauch'
Eins, zwei, los
In meiner Kehle der Kloß
Der Bass in meinem Magen
Ich werde den Tanz mit der Nacht immer wieder wagen
Den Rest kann ich ja dann auf irgendwann mal vertagen
Er spricht "Ja du, die wollte einfach schon früher gehen."
Ach, na dann verstehe ich jetzt auch
Warum ich plötzlich soviel Bewegung brauch'
Eins, zwei, los
In meiner Kehle der Kloß
Der Bass in meinem Magen
Ich werde den Tanz mit der Nacht immer wieder wagen
Den Rest kann ich ja dann auf irgendwann mal vertagen
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