Montag, 24. Januar 2011

La Fin

Da sitz ich neulich in meinem Zimmer
Eingelullt von sporadischem Kerzenscheindimmer
Konnt mein Schriftbild drum nicht mehr recht erkennen
Konnte tags darauf meine eigenen Letter nicht mehr benennen

Lasst euch sagen; nicht oft, dass so etwas geschieht.

Im Hintergrund jedenfalls lief währenddessen mein momentanes Lieblingslied
Und an der besten Stelle wurde es mir nur zu klar
Kinder, wir schreiben ein ganz neues Jahr!
Und auch ein anderes Leben
So viel straighter als uneben
Nennt sich das böse Monster auch latente Laptoplethargie
Wird versehend wohl zur ausgebauten Schreibphobie
Bunt, groß, laut, schillernd und krachend
Regen, Tränen, Freude
Ausblicksentfachend.
Na wie dem auch sei
Ging’s weiter mit der Entzifferung meiner nächtlichen Krakelei
Und als mein Song dann fast gespielt schon war
Legte ich den Stift beiseite; dieser kullerte übrigens vom Tisch nur um ein Haar
Doch wie dieses Schreibgerät so wollte auch ich mich in Bewegung setzen
Und begann alle meine Hefte zu zerfetzen.

Sätze und Buchstaben
Wertlos und laben
Geblüht und zersplittert
Verehrt und verbittert

Plötzlich Freunde, da hielt ich inne
Hörte auf die Stimme von tief innen drinne
Sie wollte noch wissen
Wie ist mein T-shirt so zerschlissen
Und sie wollte noch fragen
Können wir das mit morgen vielleicht um zwei Stunden vertagen
Und, doch darauf zu antworten hatte ich keinen Bock

…wem zur Hölle gehörte eigentlich dieser Blog?

Kommentare:

kolja hat gesagt…

fehlt dir das zugehörigkeitsgefühl zu deiner lyric?
Bitte um aufklärung! bin verwirrt und vielleicht überinterpretierend...

kolja hat gesagt…

ist das die antwort auf die sinnfrage nach fast genau drei jahren?

Anonym hat gesagt…

Stefanie.

Für mich war sie eine Manie,
nur... sie antwortete nie.
Wenn ich sie was fragte,
dann flog das Gesagte,
an ihr vorbei in die Unendlichkeit.
Für Zweisamkeit war sie nicht bereit.
Träume scheitern so oft an der Wirklichkeit.
Und dann floh sie in die Ferne,
alles was von ihr blieb sind die Sterne
und ihr Blog.
Den steckte ich mir ins Herz wie einen Pflock
dem Vampir und trotz allem Schmerz
bin ich immer noch hier.
Und wünsche ihr, egal was sie bindet,
für wen sie was empfindet,
dass sie sich nicht entwindet und
ihr glück dennoch findet.

in Liebe, W.
ps: sorry for the bad rhymes, especially the det-ones :)